• 21.06.2010, 16:15:31
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Beton Kreativ 2010: Die Siege sind weiblich Beeindruckende Projekte für die Grazer City prämiert

Wien (OTS) - Gesucht wurde eine neue Landmark für Graz die mit dem
"beton kreativ" Wettbewerb 2010 prämiert werden sollte. Eindeutig
durchgesetzt haben sich eingereichte Projekte weiblicher
Teilnehmerinnen - sie konnten die ersten drei Plätze für sich
beanspruchen. "Die Studentinnen der TU Graz haben klar ihre Stärken
im interdisziplinären Diskurs gezeigt und das unglaubliche Repertoire
der Gestaltungsmöglichkeiten von Beton genützt", zeigt sich Huber
beeindruckt. Das Siegerprojekt "Element" von Valentina Kehrer wurde
mit einem Preisgeld von 3.000 Euro, das zweitplatzierte Projekt
"strichCODE3D" von Barbara Simma mit 2.000 Euro prämiert. Der dritte
Platz mit 1.000 Euro ging an die Gruppe Verena Auer, Eva Beyer und
Christina Windisch mit "Stadthybrid Congresscenter Graz". Drei
weitere Einreichungen erhielten Anerkennungspreise von jeweils 500
Euro. Alle prämierten Projekte überzeugten durch ihr umfassendes
städtebauliches Konzept.

Angehende BauingenieurInnen und ArchitektInnen der Technischen
Universität Graz waren aufgefordert gemeinsam ein Gebäude mit einer
Aufsehen erregenden Betonhülle für die Grazer Innenstadt entwickeln.
"Wenn wir es schaffen bereits in der Ausbildung Ingenieure und
Architekten auf eine Gesprächsebene zu bringen, dann wird das später
in der Praxis große Früchte bringen", erklärt der Geschäftsführer der
Zement + Beton Handels- und Werbeges.m.b.H in Wien, DI Dr. Frank
Huber. Mit dem "beton kreativ" Wettbewerb 2010 wurden kürzlich
innovative und kreative Architektur- und Ingenieursleistungen
prämiert, die die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Betons in
Ortbeton- oder Betonfertigteilbauweise mit individuellen technischen,
konstruktiven und gestalterischen Lösungsansätzen zum Ausdruck
bringen. "Die interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt vor allem für
die Umsetzbarkeit und Praxisnähe eine große Rolle", sagt
Projektbetreuer DI Dr. Andreas Lechner, TU Graz, Institut für
Gebäudelehre.

Der Beton Kreativ Wettbewerb an der Grazer Technischen Universität
schafft neues Terrain für innovative Ideen und kreative
Entwurfsansätze. Im Fokus steht der Werkstoff Beton, der dabei nicht
nur von seinen konstruktiven und bautechnischen Seiten her betrachtet
werden soll, sondern auch von seinen gestalterischen Qualitäten,
insbesondere als Fassade. Die Betonung der Materialität und
universellen Einsetzbarkeit, war bei der Beurteilung der
eingereichten Arbeiten ein wesentliches Kriterium.

Weibliches Durchsetzungsvermögen

Gleich für die ersten drei Plätze wurde die Jury mit von
Studentinnen eingereichten Projekten überzeugt. Valentina Kehrer, die
Siegerin des Bewerbs konnte sich mit ihrem Projekt "Element" klar
gegen die MitstreiterInnen durchsetzen. Sie beeindruckte mit einem
einfachen, leicht umsetzbaren System aus sehr feingliedrigen
seriellen Betonfertigteilen mit hoher Gestaltungsqualität als
zwanglose Baukörperstaffelung mit faszinierenden Durchblicken und
einem hohen Integrationsgrad in die bestehende urbane Umgebung. Das
Projekt "strichCODE3D" von Barbara Sima konnte den zweiten Platz für
sich entscheiden. Eine zu den ausgereiften Grundrissen kongruente
Konstruktion sowie die lammellenartige Fassade gepaart mit einem
Leichtigkeit vermittelnden Baukörper aus sich nach oben hin
auflösenden Stabstrukturen überzeugte die Jurymitglieder ebenso wie
das Projekt "Stadthybrid Congresscenter Graz" von Verena Auer, Eva
Beyer und Christina Windisch. Die Gruppe der Studentinnen punktete
mit der spannenden Höhenentwicklung des Gebäudes, die wohltuend in
Reflexion auf den umliegenden Gebäudebestand wirkt, und belegten den
dritten Platz. Drei weitere Einreichungen wurden mit einer
Anerkennung ausgezeichnet - "Concrete Landscape" von Sabrina
Britzmann und Wolfgang Jancar, "Queen Elisabeth" von Thomas Kain und
"SOL" von Dominik Troppan und Christian Liebminger. Die Sieger
erhielten je nach Rang 3.000, 2.000 und 1.000 Euro Preisgeld, die
Anerkennungen durften sich über je 500 Euro freuen.

Hochkarätige Jury von den Leistungen beeindruckt

Die renommierte Jurymitglieder Arch. DI Alfred Bramberger,
bramberger architects, Graz, DI Bernhard Göschl, BIG-Standort Graz
und DI Dr. Frank Huber sowie DI Mario Rabitsch, Strabag AG, Wien und
DI Mag. Bertram Werle, Stadt Graz zeugen von der Bedeutung der
Initiative. Als Juryvorsitzenden konnte Prof. Bruno Krucker von
Ballmoos Krucker Architekten, Zürich, gewonnen werden. Bewertet
wurden Kriterien der städtebaulichen Qualität, Markanz und
architektonischen Qualität, ästhetischen Konsistenz der
Fassadengestaltung, Innovationsgehalt im Tragwerksentwurf und
innovativen Energie- und haustechnischen Konzepten.

Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Zementindustrie, Andrea Baidinger
andrea.baidinger bauen | wohnen | immobilien Kommunikationsberatung GmbH
A-1060 Wien, Gumpendorfer Straße 83,
Tel +43-1-904 21 55-0, Fax +43-1-904 21 55-11
e mail: [email protected]; www.bauenwohnenimmobilien.at

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