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Neues Volksblatt: "Weiterwursteln" (Von Michael Kaltenberger)
Ausgabe vom 19. Juni 2010
Linz (OTS) - Mit der Bürgermeisterwahl in Ansfelden haben die
Gemeindebürger morgen Gelegenheit, die Schuldenpolitik und die
Verschwendung der SPÖ zu beenden und mit den dubiosen Geldflüssen und
Manipulationen aufzuräumen, mit denen sich demnächst auch die
Staatsanwaltschaft zu beschäftigen haben wird.
Einsicht oder Reue gibt es bei der SPÖ nicht. Obwohl der Prüfbericht
des Landes viele Mängel und Gesetzwidrigkeiten aufzeigt, bis hin zur
Parteienfinanzierung der SPÖ, obwohl die Experten des Landes
eindringlich vor der desaströsen Finanzsituation der Stadt warnen,
ist von den Genossinnen und Genossen keine Umkehr zu erwarten. Die
vom SPÖ-Bürgermeisterkandidaidaten und Finanzstadtrat ausgegebene
Losung "Alles in Ordnung!" kann nur als gefährliche Drohung für die
Stadt und ihre Bürger verstanden werden. Allein heuer steigen die
Schulden der Gemeinde Ansfelden um 2,5 Millionen auf 12 Millionen
Euro - und niemand kann sagen, wo diese finanzpolitische Geisterfahrt
endet, wenn niemand ins Steuer greift.
Morgen haben es die Ansfel-
denerinnen und Ansfeldener in der Hand: Entscheiden sie sich für
einen Neustart, für eine seriöse und ehrliche Politik, oder geben sie
der SPÖ die Lizenz zum Weiterwursteln?
Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
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