Mayer: Gemeinsame Schule gewährleistet Chancengerechtigkeit

Frühzeitige Differenzierung bei Kindern nicht mehr zeitgemäß

Wien (OTS/SK) - "Wir müssen in der bildungspolitischen Debatte endlich weg von Ideologien und hin zu der Frage: Was wollen wir für die nächste Generation im Bereich der Bildung tun?", so SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer heute, Donnerstag, zur Diskussion um das Modell einer gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen. "Die frühzeitige Differenzierung bei Kindern ist schon lange kein zeitgemäßes Konzept mehr", so Mayer. ****

"'Du sollst Dich dafür einsetzen, dass das Gesetz allen Schülern Chancengleichheit garantiert'", zitierte Mayer den berühmten Pädagogen Rupert Vierlinger, der sich bereits vor Jahren für das Konzept einer gemeinsamen Schule aussprach. "Etliche Beispiele aus Ländern, in denen das Modell einer gemeinsamen Schule bereits praktiziert wird, zeigen, dass dieses Konzept viele Vorteile hat", sagte der SPÖ-Bildungssprecher. So schnitten diese Länder meist überdurchschnittlich gut bei PISA-Studien ab.

Auch wenn es um die Förderung besonders begabter Schüler gehe, ließe sich feststellen, dass diese durch die gemeinsame Schule besonders profitierten, sagte Mayer. "Es geht auch um die Vermittlung von Sozialkompetenz. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Bereich, wenn man über Bildung spricht." Es wirke sich gerade auf talentierte Schüler positiv aus, wenn diese ihre Begabungen in einer Gemeinschaft einbringen können, so der SPÖ-Bildungssprecher. Angesichts der nachweisbaren Vorteile, die eine gemeinsame Schule böte, sei es "abstrus", im Jahre 2010 Kinder immer noch frühzeitig voneinander trennen und auf Sonder-, Haupt- oder Höhere Schulen schicken zu wollen, so Mayer, der appellierte: "Gehen wir gemeinsam den Weg in Richtung einer neuen, modernen Schule." (Schluss) sc

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