FPÖ-Hofer: Missbrauch von behinderten Menschen muss ein Ende gesetzt werden

Erster wichtiger Schritt: Erhebung von Daten - FPÖ bringt Antrag dazu ein

Wien (OTS) - Wie sich im Zuge der Beantwortung einer Anfrage des FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer herausstellte, gibt es in Österreich keinerlei Zahlen zum Missbrauch von behinderten Frauen und Männern in Einrichtungen der österreichischen Behindertenhilfe. Norbert Hofer zeigt sich angesichts dieser Situation bestürzt und fordert die Bundesregierung dringend auf, sich endlich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Um an der gegenwärtigen Situation rasch etwas ändern, bringt Hofer einen Antrag im Nationalrat ein. Hofer erläutert: "Darin fordere ich die Bundesregierung auf, eine wissenschaftliche Studie in Auftrag zu geben, um Missbrauchsfälle zu dokumentieren und Zahlen aufzulisten. Aufgrund der Ergebnisse dieser Studie müssen dann entsprechende Maßnahmen gegen den Missbrauch von behinderten Menschen gesetzt werden."

Abschließend betont Hofer: "Ich stelle klar, dass es in den meisten Institutionen in Österreich keine Missstände geben wird und dort die Betroffenen liebevoll und fachlich einwandfrei betreut werden. Es gibt aber auch schwarze Schafe, es gibt diese Missbrauchsfälle und hier kann man sich nicht auf individuelle Gewalt hinausreden, für die die Länder zuständig seien. Es geht hier um ein Verbrechen übelster Sorte und die Bekämpfung dieses Verbrechens kann die Bundesregierung nicht mit den Händen im Schoß negieren."

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