Heinzl: Restriktives Waffenrecht hilft Leben zu retten

Privater Waffenbesitz ist enormes Sicherheitsrisiko

Wien (OTS/SK) - "Schusswaffen in privaten Haushalten sind,
besonders wenn sie nicht ordnungsgemäß aufbewahrt sind, ein enormes Sicherheitsrisiko. Ein restriktives Waffengesetz verhindert tödliche Unfälle und Kurzschlusshandlungen", so SPÖ-Nationalratsabgeordneter Anton Heinzl am Mittwoch im Nationalrat. Statistiken aus den USA zeigen, dass durch Schusswaffen keine Verbrechen verhindert werden. Wer Waffen für legale Zwecke, also Jagd oder Sport, einsetzt, werde kein Problem mit einem restriktiven Waffengesetz haben, so Heinzl. "Sechs Wochen nach dem Kauf ist eine angemessene Zeit für die Registrierung mit Begründungsangabe für den Erwerb. Auch die Überprüfung, ob der Käufer mit einem Waffenverbot belegt ist, ist ein zusätzlicher Beitrag für mehr Sicherheit, ebenso die nochmalige Feststellung, dass sich der Besitzer verpflichtet, die Waffe sorgfältig zu verwahren", begrüßte der SPÖ-Nationalratsabgeordnete die Novelle des Waffengesetzes. ****

"Ich bin überzeugt, dass Waffen keine geeignete Strategie sind, um sein Eigentum gegen Verbrecher zu verteidigen", unterstrich Heinzl. "Die Verhinderung und Verfolgung von Verbrechen ist Aufgabe der Polizei, nicht die selbsternannter 'Privatsheriffs'. Privater Waffenbesitz sei ein zusätzliches Risiko für Verbrechensopfer, da die Waffe in die Hände des Verbrechers gelangen könne. Zusammenfassend sagte Heinzl, dass ein restriktives Waffenrecht und die Registrierung von Schusswaffen helfen, Leben zu retten. (Schluss) bj

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