Schittenhelm: Brauchen Gleichwertigkeit der Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir brauchen eine Gleichwertigkeit der Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft. Frauen sind leistungsorientiert, darauf können wir stolz sein. Ohne Frauen geht nichts in der Wirtschaft, in den Familien und in der Politik, auch wenn Frauen nur zu 28 Prozent im Parlament vertreten sind. Das erklärte heute, Mittwoch, die Frauensprecherin des ÖVP-Parlamentsklubs, Abg. Dorothea Schittenhelm, in der Aktuellen Stunde "Gleichstellung von Frauen forcieren heißt Wirtschaftsleistung steigern!" im Nationalrat. ****

Befremdlich finde sie, Schittenhelm, dass der von Heinisch-Hosek präsentierte Frauenbericht an den Abgeordneten vorbei den Medien präsentiert wurde und dort zu lesen war, dass 15 Jahre kein Frauenbericht gemacht wurde. "Selbstverständlich hat es 2003 bis 2006 unter der damaligen Frauenministerin Maria Rauch-Kallat einen Frauenbericht gegeben. Warum man das verschweigt, weiß ich nicht, denn auf diesen kann man aufbauen." Darüber hinaus verwies Schittenhelm auf Studien von Prof. Dr. Werner Zögernitz, Institut für Parlamentarismus und Demokratie, über Frauen in der Politik sowie den Einkommensbericht des Rechnungshofes, der im Vorjahr im Parlament diskutiert wurde.

"Laut einem Bericht der europäischen Kommission könnte die Beseitigung der Lohnunterschiede die Wirtschaftsleistung im Euroraum um 27 Prozent steigern und für Österreich sogar um 32 Prozent. Wir lassen diese Chance aus. Bis heute werden die Fähigkeiten der Frauen nicht wirklich eingeschätzt, wertgeschätzt und entlohnt. Das muss ein Ende haben", appellierte Schittenhelm an die Abgeordneten.

Schittenhelm wies auch auf die klaffende Einkommensschere hin, die geschlossen werden müsse. Hier müsse man auch bei der Berufswahl der Frauen ansetzen, forderte Schittenhelm eine flächendeckende und verpflichtende Potenzialanalyse in den letzten zwei Schulklassen, damit die Jugendlichen es leichter haben, den richtigen Schultyp oder den richtigen Lehrberuf zu wählen. Es könne nicht sein, dass 70 Prozent der Mädchen einen von fünf Lehrberufen wählen. Hier fehle es an Informationen, schloss die ÖVP-Abgeordnete.
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