• 14.06.2010, 13:01:45
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JUGENDVERTRETUNG: Fall Arigona zeigt Unmenschlichkeit des Fremdenrechts!

BJV übt Kritik am derzeitigen politischen Klima im Asyl- und Fremdenrechtsbereich.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) zeigt sich betroffen
angesichts des Urteils des Verfassungsgerichtshofes zur Abschiebung
von Arigona Zogaj: "Das Beispiel Arigona zeigt auf, wie unser
aktuelles Fremdenrecht im Einzelfall auf das Leben junger Menschen,
die sich hier bereits eine Zukunft aufgebaut haben, wirkt", so
BJV-Vorsitzende Magdalena Schwarz.
Die BJV fordert die Bundesregierung und insbesondere Innenministerin
Fekter auf, endlich ihren Zugang zu Flüchtlings- und
Integrationspolitik zu ändern: "In einer Aussendung drohte die
Innenministerin bereits eine Abschiebung mit der Fremdenpolizei an.
Diese Aussagen zeigen das derzeitige Klima im Fremdenrechtswesen, wo
hauptsächlich mit Angst, Drohungen und Strafen gearbeitet wird. Wir
fordern ein menschenwürdiges Asylrecht, denn derzeit liegt schon bei
der Erstaufnahme sowie bei den Maßnahmen zur Altersfeststellung von
Jugendlichen vieles im Argen", kritisiert die BJV-Vorsitzende.

Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: [email protected]

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