• 03.06.2010, 18:39:17
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Neues Volksblatt: "Hiobsbotschaft" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 4. Juni 2010

Linz (OTS) - Ein Prüfbericht, der Misswirtschaft und Verschwendung
aufzeigt, und zwar in einem Ausmaß, das es notwendig erscheinen
lässt, dass sich der Staatsanwalt damit befasst, ist schlimm genug.
Noch schlimmer und für die Steuerzahler in Ansfelden noch
bedrohlicher ist aber, dass die SPÖ, die seit Jahrzehnten in der
Stadt nach Gutdünken gefuhrwerkt hat, den Prüfbericht des Landes auf
die Seite schiebt, so tut, als hätte die Stadt keine Finanzprobleme,
und erklärt, es gebe - abgesehen von ein paar kleineren Korrekturen -
keinen Grund für einen Kurswechsel.
Das ist die wahre Hiobsbotschaft für die Bürger der Stadtgemeinde
Ansfelden, vor allem für die jungen, weil sie den Preis für
Misswirtschaft, Ignoranz und fehlendes Unrechtsbewusstsein der Sozis
zahlen müssen. Da hilft auch das Pfeifkonzert der offensichtlich zur
Gemeinderatssitzung zitierten Genossinnen und Genossen nichts, wenn
schwarze, blaue oder grüne Gemeinderäte die Fehler der Vergangenheit
aufzeigten und Lösungen diskutieren wollten. "Nestbeschmutzer" hieß
es dann.
Wortführer der Betonköpfe und Abwiegler war der
SPÖ-Bürgermeisterkandidat Manfred Baumberger; jener Mann, der, sollte
er gewählt werden, die Aufräumarbeiten nach dem Finanzdesaster leiten
müsste.
Gute Nacht, Ansfelden!

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
http://www.volksblatt.at

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