- 01.06.2010, 11:01:10
- /
- OTS0121 OTW0121
Ärztekammer: SVA hat sozialpolitisches Problem verschlafen
Wechselberger fordert Lösung auf politischer Ebene
Wien (OTS) - Die Veränderung der Versichertenstruktur in der
gewerblichen Krankenkasse durch eine starke Zunahme der
Ein-Personen-Unternehmen sei ein von den Verantwortlichen bisher
"sträflich" ignoriertes sozialpolitisches Problem. Nunmehr müsse
dieser Sachverhalt einer raschen politischen Behandlung zugeführt
werden, um für Patientinnen und Patienten in der
Mindest-Beitragsgrundlage den Zugang zur medizinischen Versorgung
sicherzustellen, sagte der geschäftsführende Vizepräsident der
Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Artur Wechselberger, heute in
einer Aussendung.
Neue Selbständige seien keine Unternehmer oder Gewerbetreibende im
traditionellen Sinne, so Wechselberger. Von ihren
Einkommenshorizonten und Arbeitsbedingungen wären sie "klassische
Unselbständige", die unter das ASVG und somit die
Gebietskrankenkassen fielen. Wechselberger: "Die vertragsfreie Zeit
zeigt jetzt dieses vordringliche Problem auf." Es sei daher die
dringliche und ureigenste Aufgabe der SVA, ihr Versäumnis
aufzuarbeiten und diese Frage unverzüglich auf der dafür zuständigen
Ebene abzuklären, sagte der ÖÄK-Vizepräsident abschließend. (ms)
Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
Mag. Martin Stickler
Tel.: (++43-1) 513 18 33 - 14 DW
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAE






