Ärztekammer und SVA: Nächtlicher Verhandlungsmarathon

Kein Ergebnis, doch "vertrauensfördernd" - Ärztekammer immer gesprächsbereit

Wien (OTS) - Ein mehrstündiger Verhandlungsmarathon zur Abwendung einer vetragsfreien Zeit zwischen gewerblicher Sozialversicherung (SVA) und Österreichischer Ärztekammer (ÖÄK) ist Samstag in den frühen Morgenstunden ergebnislos zu Ende gegangen. Teilnehmer des Treffens in Linz waren der geschäftsführende Vizepräsident Artur Wechselberger und der Bundesobmann der niedergelassenen Ärzte Günther Wawrowsky von der Ärztekammer sowie Wirtschaftskammer- und SVA-Chef Christoph Leitl.

Wawrowsky sprach von einem "intensiven und sachlichen" Vehandlungsklima. Die Ärztekammervertreter präsentierten dem SVA-Obmann ein Angebot auf Basis der im Herbst des Vorjahres gefundenen und in der Folge von der Krankenkasse wieder verworfenen Einigung. "Das ist die Grundlage dafür, dass die Gewerbeversicherung ihrer Verantwortung auch in Zukunft gerecht werden kann. Muss sie doch ihren Versicherten einen ungehinderten Zugang zur medizinischen Versorgung gewährleisten und soziale Härten abfedern", sagte der Bundeschef der niedergelassenen Ärzte nach dem Gespräch.

Der geschäftsführende ÖÄK-Vizepräsident, Artur Wechselberger, betonte den "vertrauensfördernden Charakter" der Nachtsitzung in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Die Ärztekammer sei immer verhandlungsbereit und bemühe sich um eine akzeptable Lösung. Man müsse sich von der "Belastung der gegenwärtigen Situation befreien, um gemeinsam mit der SVA an einer neuen, patientenzentrierten Systempartnerschaft arbeiten zu können", so Wechselberger. (ms)

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