- 28.05.2010, 14:08:38
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Land Kärnten und RWE verlängerten Partnerschaft
LH Dörfler und LR Dobernig: Weitere zehn Jahre Kooperation - 1,2 Milliarden Euro Investitionen in Kärnten
Klagenfurt (OTS/LPD) - Das Land Kärnten und Kelag-Miteigentümer
RWE AG haben ihre erfolgreiche Partnerschaft um weitere zehn Jahre
verlängert. Das wurde heute, Freitag, in der Sitzung der Kärntner
Landesregierung einstimmig beschlossen, auch die RWE AG hat ihre
entsprechende Zustimmung erteilt. In der Klagenfurter Kelag-Zentrale
erfolgte anschließend die Vertragsunterzeichnung. In einer
Pressekonferenz wurde Bilanz über die bisherige Zusammenarbeit
gezogen und ein Ausblick in die Zukunft der Energieversorgung in
Kärnten gegeben. In den kommenden zehn Jahren wird die Kelag 1,2
Milliarden Euro in Kärnten investieren, vorrangig in neue
Kraftwerkskapazitäten und in leistungsfähige, moderne Stromnetze. Für
den 4. Juni wurde eine gemeinsame E-Mobilitäts-Roadshow von Kelag und
RWE in Klagenfurt angekündigt.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler freute sich über die "gute
Unterschrift für Kärnten". Die Partnerschaft zwischen Land und RWE
sei besonders gelungen, man könne auf zehn absolute Erfolgsjahre
zurückblicken. Wie Dörfler betonte, seien alle 2001 formulierten
Unternehmensziele erreicht worden. So habe die Kelag
Wettbewerbsfähigkeit und Mitarbeiterstand ausgebaut, erfolgreich in
Österreich und Südosteuropa expandiert und stark auf alternative
Energien gesetzt. Gemeinsame Zukunfts-Ziele der Partner würden u. a.
bei E-Mobilität oder Windenergie sowie der weiteren
Internationalisierung des Unternehmens liegen. "Unsere grüne
Kraftquelle Kelag hat noch viele Potentiale", betonte Dörfler.
Finanzlandesrat Harald Dobernig sagte als Eigentümervertreter des
Landes, dass die Kelag mit einem starken Partner weiter gestärkt
werde. Durch die heute erfolgte Vertragsverlängerung gebe es
keinerlei Diskussionen mehr über Verkaufsprozesse sowie Sicherheit
für die Mitarbeiter. Dobernig erklärte, dass Anteile jetzt nur noch
mit 75 Prozent Zustimmung, nicht mehr mit einfacher Mehrheit
abgetreten werden können. Er betonte auch, dass die Kelag außerhalb
jeder politischen Diskussion stehe und ihre Vorbildfunktion beim
Klimaschutz weiter ausbauen wolle. Zahlen aus der Erfolgsgeschichte
seien eine Umsatzsteigerung von 365 Millionen auf 1,16 Milliarden
Euro von 2001 bis 2009 und eine Steigerung der Investitionen von 45
auf 145 Millionen Euro. Der Mitarbeiterstand habe Ende 2009 1.467
betragen und solle weiter ausgebaut werden. Mit 110 Lehrlingen habe
die Kelag die vorbildliche Ausbildungsquote von acht Prozent. In den
nächsten zehn Jahren werde die Kelag 1,6 Milliarden Euro investieren,
1,2 davon in Kärnten. Die jährlichen Investitionen von rund 150
Millionen Euro würden direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen
sowie die heimische Wirtschaft stärken, betonte Dobernig.
RWE-Vorstandsmitglied Rolf Schmitz wird künftig Geschäftsführer
der Kärntner Energieholding (KEH) sein. Er sagte, dass man die Kelag
nachhaltig grün aufstellen wolle. RWE setze vor allem auf die
Möglichkeiten für Wasserkraft, Windenergie oder Biomasse in Kärnten.
Der scheidende KEH-Geschäftsführer Heinz-Werner Ufer betonte,
dass sich für nachhaltigen Erfolg eine Partnerschaft immer rechnen
müsse - und zwar für Unternehmen, Konzern, Mitarbeiter und Kunden.
Aus der Partnerschaft mit Kärnten sei wesentlich mehr geworden,
sprach er die guten, freundschaftlichen Beziehungen an.
Kelag-Aufsichtsratsvorsitzender Günther Pöschl erinnerte an die
drei großen Meilensteine der Kelag in den letzten zehn Jahren. Das
waren im Jahr 2000 der Tausch der ÖDK-Anteile gegen zehn Prozent
AHP-Anteile, die jetzt sehr viel wert seien. 2001 sei die
Entscheidung gefallen, RWE mit 49 Prozent als Partner in die KEH
aufzunehmen. Dritter Punkt sei die heutige Vertragsunterzeichnung.
Die Kelag könne damit Kärntner Leitunternehmen für die nächsten zehn
Jahre sein. Über die Vertragsverlängerung würde sich auch die
Belegschaft sehr freuen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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