• 21.05.2010, 12:50:32
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Gesamtschule der 10 bis 14-Jährigen ist zukunftsweisend

LHStv. Scheuch: Keine Denkverbote bei Überlegungen zu künftiger Ausbildung der Jugend

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Überlegungen von
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl zu einer Gesamtschule aller 10
bis 14-Jährigen findet der Kärntner Bildungsreferent LHStv. Uwe
Scheuch trotz kritischer Stimmen aus der Bundesregierung nach wie vor
gut.

"Überlegungen zu künftigen Ausbildungswegen unserer Jugend müssen
ohne Denkverbote geführt werden. Grundsätzlich ist eine Gesamtschule
der 10 bis 14-Jährigen eine zukunftsweisende Alternative. Das hat das
Schulprojekt der Neuen Mittelschule in Kärnten bewiesen", stellt
Scheuch klar. Auch wenn man gewährleisten müsse, dass gewisse
Bildungsstandards trotz der Zusammenlegung verschiedener Schultypen
erhalten blieben und keine Nivellierung nach unten stattfinde, so
müsse es doch erlaubt sein, verschiedenste Modelle zu evaluieren.

"Wissenschaftsministerin Karl hat in ihren Überlegungen meine volle
Unterstützung. Wichtig wird aber sein, dass sie in ihrem engeren
politischen Umfeld Überzeugungsarbeit leistet. Dort sind die größten
Blockierer dieser zukunftsträchtigen Ausbildungsschiene zuhause", so
Scheuch weiter.

Er stehe Karl jedenfalls genauso wie Unterrichtsministerin Schmied
jederzeit gerne zum Erfahrungsaustausch zu Verfügung. "Kärnten war
immer Vorreiter im Bereich Bildung. Diese Erfahrung stellen wir den
zwei Bundesministerinnen auch gerne zu Verfügung", sagt Scheuch.

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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