• 20.05.2010, 20:47:14
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Neues Volksblatt: "Beste Schule" (Von Markus Ebert)

Ausgabe vom 21. Mai 2010

Linz (OTS) - Die Situation ist vertrackt. Für die einen ist es ein
Muss, dass auf die vier Volksschuljahre der Umstieg in die
AHS-Unterstufe folgt, der Wechsel in eine Hauptschule gilt als
(soziale oder intellektuelle) Schande. Andere wiederum können das
Loblied auf die Hauptschule gar nicht laut genug singen, und die den
Kindern mit auf den Weg gegebene Bildung gibt ihnen dabei auch Recht.
Tatsächlich ist es nicht mehr eine Frage des Etiketts am Schultor,
mit welchem Rüstzeug fürs Leben die Kinder in die Welt hinaus
geschickt werden. Vielmehr liegt es mehr denn je in der
Gestaltungsfreiheit des Schulstandortes, was an Inhalten in welcher
Form geboten wird. Ob es daher, wie von Beatrix Karl postuliert, die
"beste einheitliche Schule" für die 10- bis 14-Jährigen überhaupt
geben kann (oder gar muss), ist fraglich. Außer Zweifel freilich
steht, und hier findet sich Karl wohl ebenso wieder wie alle anderen,
die in der Schuldebatte ihren Diskussionsbeitrag abliefern, dass es
schlicht und einfach "die beste Schule" für die Kinder braucht. Die
Frage, wie diese Schule aussehen soll, hat LH Josef Pühringer zuletzt
mehrfach beantwortet: "Ich wünsche mir eine Schule, die die Talente
und Fähigkeiten unserer Jugend hervorhebt und nicht auf Mängeln und
Defiziten herumreitet."

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
http://www.volksblatt.at

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