• 20.05.2010, 16:03:25
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Glaser: Ökostrom-Zuschlag suggeriert dem Kunden etwas Falsches

Es sind die fossilen Energieträger, die nicht kostentransparent sind

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Österreichs neue Energiestrategie legt fest,
dass wir mehr erneuerbare Energieträger verwenden müssen, um
Klimaschutz und Energiesicherheit zu verbessern sowie neue
Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung zu schaffen. Es ist daher
unsinnig, dem Kunden auf der Stromrechnung mit der Ausweisung eines
Zuschlages zu suggerieren, dass erneuerbare Energieträger eine
Belastung sind. Es sind vielmehr die fossilen Energieträger, die
nicht die wirkliche Kostenwahrheit sprechen. Angesichts der
Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und der fortgesetzten Klimabedrohung
sollte uns das mehr bewusst werden. Darauf machte heute, Donnerstag,
ÖVP-Abg. Franz Glaser in seiner Rede im Rahmen der Plenarsitzung des
Nationalrats aufmerksam.

Anlass der Debatte war ein Bericht des Wirtschaftsministers im
Nationalrat, in dem die Rechtfertigung für die Höhe der eingehobenen
Ökostromzuschläge untersucht wurde. Auch wenn der Bericht einräumt,
dass eine Voraus-Kalkulation für die Stromversorger schwierig ist,
dürfte die Summe der eingehobenen Zuschläge zu hoch sein, so das
Fazit des Berichts.

"Insgesamt sollte es viel eher darum gehen, den Stellenwert der
erneuerbaren Energie zu erhöhen und eine Diskussion über die
Umweltfolgekosten der fossilen Energieträger zu führen", schloss
Glaser.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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