- 20.05.2010, 09:19:30
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Keine Entwarnung zwischen Gewerbe-Versicherung und Ärztekammer
Positionen weit voneinander entfernt
Wien (OTS) - Das gestrige Gipfelgespräch zwischen Gewerblicher
Sozialversicherung (SVA) und Österreichischer Ärztekammer (ÖÄK)
brachte keine Einigung. Eine Entspannung in der Auseinandersetzung um
einen neuen Gesamtvertrag ist daher nicht gegeben.
Die Verhandlung von ÖÄK-Präsident Walter Dorner sowie
Wirtschaftskammer-Präsident und SVA-Obmann Christoph Leitl habe in
einem guten Gesprächsklima stattgefunden, eine Annäherung der
Positionen lasse sich daraus aber "keinesfalls ableiten", heißt es
aus der ÖÄK.
Eine mögliche Modernisierung des Leistungskomplexes der SVA sei noch
"viel zu diffus und abstrakt". Die Umsetzung tiefgreifender Reformen
in absehbarer Zeit sei daher unrealistisch, sagte der Chef der
niedergelassenen Ärzte und ÖÄK-Vize, Günther Wawrowksy. Die
Standpunkte der SVA-Spitzenvertreter zeigten nach wie vor keinerlei
Bewegung. Wawrowsky: "Vielmehr wurde der Eindruck erweckt, dass die
Unternehmer-Versicherung eine vertragsfreie Zeit ab 1. Juni
akzeptiere." Trotzdem sei man überein gekommen, die Gespräche in der
nächsten Woche in gleicher Zusammensetzung fortzuführen. (ms)
Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
Mag. Martin Stickler
Tel.: (++43-1) 513 18 33 - 14
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