FPÖ-Weinzinger: Regierung legt im heutigen Finanzausschuss Grundstein für Milliardengrab in Griechenland

Österreichisches Steuergeld aus FPÖ-Sicht ein Totalverlust

Wien (OTS) - "SPÖ und ÖVP legen im heutigen Finanzausschuss den Grundstein für das Milliardengrab in Griechenland, äußert FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger. "Alle Milliarden an Steuergelder, die jetzt von Österreich in einen solchen unqualifizierten 'Rettungsplan' transferiert werden, sind aus FPÖ-Sicht verloren und ein Totalverlust. Wir werden diese Gelder mit größter Wahrscheinlichkeit nie wieder sehen!"

Weinzinger betont, dass mit dem jetzt vorgesehenen Rettungsplan Griechenland nur kurzfristig mit Liquidität gestützt werde. "Es kommt zu keiner wirklichen Entlastung und die Staatsschulden erhöhen sich. Es ist nicht erkennbar, wie die griechische Volkswirtschaft das auch bei größten Anstrengungen bewältigen soll." Das laufende Defizit der Hellenen könnte zwar reduziert "und bestenfalls in ein paar Jahren ausgeglichen werden. Aber an eine Rückführung der Schulden ist nicht zu denken." Der FPÖ-Finanzsprecher zeigt zudem auf, dass das Zinsniveau derzeit sehr niedrig sei. "Kommt es hier zu einer Erhöhung, so würde die Zinslast für Griechenland noch weiter ansteigen - selbst bei erfolgreicher Reduzierung der laufenden Defizite."

Keinerlei Zustimmung kommt von Weinzinger zu der Argumentation, wonach die Rettung der Finanzen Griechenlands - ohne einem qualifizierten und erfolgsversprechenden Plan - notwendig sei, da sonst die Stabilität des Euro gefährdet sei. "Faktum ist, dass die Stabilität des Euro und somit der Währungsunion dann nachhaltig gefährdet ist, wenn die Euro-Zone nicht wirtschaftliche Disziplin hält und zur Weichwährung zu werden droht", schloss Weinzinger.

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