Seniorenbund zum "Internationalen Tag der Familie" I: Familie ist, wo (Groß-) Eltern sind!

Korosec: Schluss mit den überholten Senioren-Klischees! Bretschneider mit aktuellen Studienergebnissen.

Wien (OTS) - "Wer denkt, Familie würde mit dem Auszug der Kinder enden, der hat Familie nie verstanden! Seniorinnen und Senioren leisten materielle wie immaterielle Unterstützung für ihre Familien, sie stellen den Großteil der pflegenden Angehörigen und so mancher Elternteil könnte den beruflichen Verpflichtungen ohne die Hilfe der Großeltern gar nicht erst nachkommen. Deshalb lenken wir zum "Internationalen Tag der Familie" am 15. Mai die Aufmerksamkeit auf die Rolle der Älteren in den Familien", erklärt LAbg. Ingrid Korosec, 1. Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes.

Dr. Rudolf Bretschneider, Geschäftsführer von GfK-Austria, hatte im Auftrag des Seniorenbundes in seiner Studie "Generation 60plus" auch die Situation der Älteren in den Familien sowie die Bedeutung von Familie für die älteren Generationen erhoben.

"Die über 60jährigen fühlen eine deutliche Verbindung zu den jüngeren Generationen, sie sehen sich gleichzeitig als Vorbild für die Jüngeren und fühlen sich mehrheitlich gebraucht. 57% geben an, ihre Kinder finanziell zu unterstützen, 54% tun dies für ihre Enkelkinder. Darüber hinaus betreuen 10% ihre Enkelkinder (fast) täglich und weitere 15% tun dies (zumindest) einmal wöchentlich, damit deren Eltern arbeiten können. Und Familie spielt die wichtigste Rolle im persönlichen Umfeld der Senioren. Es scheint also einen stillen Generationenvertrag zu geben. Einen vielfältigen Austausch an Aufgaben, Unternehmungen, Gefühlen, Finanzen und an Fürsorglichkeit", zitiert Bretschneider die Ergebnisse der vorliegenden Studie.

Schluss mit der "Senioren-Hetze" - Mehr Angebote beim "Urlaub von der Pflege" für pflegende Angehörige

Genau darauf bezieht Korosec ihre Positionen: "Der Generationenvertrag lebt in und mit den Familien. Es wäre also höchst angebracht, die "Senioren-Hetze" endlich einzustellen. Und wenn wir wissen, dass das durchschnittliche Alter pflegender Angehöriger bei 58 Jahren liegt, bedeutet dies, dass der Großteil von ihnen Seniorinnen und Senioren sind. Für diese Personengruppe wünschen wir uns vor allem einen raschen Ausbau des Angebots für Urlaub von der Pflege."

ACHTUNG: Zu dieser Aussendung gibt es die Fortsetzungen "Seniorenbund zum "Internationalen Tag der Familie" II + III"

Alle Details zu den Positionen des Seniorenbundes. Alle Zahlen, Daten und Fakten zur Situation der Älteren in den Familien. Alle Studienergebnisse der Studie "Generation 60plus" Kapitel "Senioren & Familie" finden Sie auf www.seniorenbund.at !

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Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler
Mobil: 0650-581-78-82, skofler@seniorenbund.at

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