• 12.05.2010, 10:18:12
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Lopatka: Bei Verwaltungsvereinfachung noch besser werden

Finanzstaatssekretär bei Eröffnung der ISPRAT-Konferenz in Wien

Wien (OTS) - Das Thema Bürgernähe und die noch effizientere
Gestaltung der Verwaltung standen im Zentrum der Eröffnungsrede von
Finanzstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka heute bei der
ISPRAT-Konferenz, der 6. Konferenz des öffentlichen Sektors zum Thema
"Informationstechnologie als strategisches Instrument staatlichen
Handelns" in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien.

Die IT-Systeme des östererichischen Finanzministeriums seien derart
fortschrittlich und bürgerfreundlich, dass sich erst vergangene Woche
eine Regierungsdelegation aus dem hoch technisierten Japan nach
Österreichs Erfahrungen im Bereich des E-Governments erkundigt habe,
betonte der Finanzstaatssekretär vor den rund 60 Konferenzteilnehmern
- unter ihnen die deutsche Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe,
IT-Beauftragte der deutschen Bundesregierung. Dennoch gelte es in
Sachen Verwaltungsvereinfachung noch besser zu werden. Denn eine eben
erst präsentierte Studie zeige auf, dass die Österreicherinnen und
Österreicher 32 Millionen Stunden im Jahr für Amtswege aufwenden
müssen. Lopatka: "Das ist zu viel. Hier muss daran gearbeitet werden,
dass die Bürger die Möglichkeiten des E-Governments noch stärker
nutzen."

Der Verwaltungsbereich müsse zudem effizienter gestaltet werden, um
zur notwendigen Konsolidierung beizutragen. "Die Verwaltungsreform
ist ein wesentlicher Teil, um die geplanten ausgabenseitigen
Einsparungen zur Budgetkonsolidierung bewerkstelligen zu können. Hier
wurden bereits in sechs von elf Arbeitsfeldern wichtige Fortschritte
erzielt", so der Finanzstaatssekretär. Zudem sei im Ministerrat ein
Maßnahmenpaket mit 32 Verwaltungsreformprojekten verabschiedet
worden. Bei drei Viertel dieser Projekte sei man bei der Umsetzung
wesentlich auf IT-Unterstützung angewiesen. 300 weitere Projekte mit
wesentlichem IT-Anteil seien bereits in Ausarbeitung. Lopatka: "Hier
wird klar: Ohne IT keine Verwaltungsreform."

Als Erfolgsmodell in dem Bereich hob der Finanzstaatssekretär
schließlich das Bundesrechenzentrum hervor. Neben Kosteneinsparungen,
die hier gelungen seien, setze man dort den Weg fort, das IT Shared
Service Center des österreichischen Bundes zu bilden und den
Anforderungen der Bürger an eine moderne Verwaltung gerecht zu
werden.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Finanzen
   Mag. Iris Brüggler
   Pressesprecherin von Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka
   Hintere Zollamtsstraße 2b
   A-1030 Wien
   T: +43 (0)1 51433 500 085
   Mobil: +43 (0)664 2249512
   mailto: [email protected]

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