Greenpeace: Mochovce-UVP ist abgeschlossen, die Probleme bleiben

Bratislava/Wien (OTS) - Greenpeace protestiert aufs Schärfste
gegen den Abschluss des UVP-Verfahrens zu den Reaktoren 3 und 4 des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce. Das Statement fiel erwartungsgemäß positiv aus, obwohl viele Probleme nicht gelöst wurden.

Greenpeace hat beim Obersten Gerichtshof der Slowakei Beschwerde gegen das Umweltministerium eingelegt, weil für die Überprüfung und die Expertise zur UVP und für den Vorschlag zur Stellungnahme das Unternehmen DECOM gewählt wurde. DECOM ist allerdings eine Tochter der Firma Vuje AG, das Unternehmen dass das Kraftwerk fertig bauen wird. "Das ist der berühmte Fleischer, der sein eigenes Fleisch prüft", erklärt Andrea Zlatanska, Energie-Sprecherin bei Greenpeace in der Slowakei.

Für die Umweltschutzorganisation ist das Spiel noch nicht vorbei. "Dieser ganze Prozess ist eine Schmierenkomödie. Wir haben bis heute keine Antworten auf unsere Fragen bekommen. Währenddessen wird auf der Baustelle schon gearbeitet, obwohl die UVP noch nicht einmal abgeschlossen war. Das zeigt, dass ENEL die Öffentlichkeit gar nicht miteinbeziehen will", so Zlatanska abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Andrea Zlatanska, Energiesprecherin Greenpeace Slowakei
Mobil: +421 905 745 879 (englisch)

Jurrien Westerhof, Energiesprecher Greenpeace
Mobil: 0664 612 67 01

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRP0003