• 27.04.2010, 16:22:17
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Frühjahrs-Schneeräumung der Großglockner Hochalpenstraße 2010 - 75 Jahr-Jubiläum

75 Jahre Großglockner Hochalpenstraße - Frühjahrs-Schneeräumung 2010 - Durchstich am 27. April erfolgt

Frühjahrs-Schneeräumung Großglockner Hochalpenstraße - (im Vordergrund) LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Vorsitzender des Aufsichtsrates und GD Dr. Christian Heu, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG.

Salzburg (TP/OTS) - Im Jubiläumsjahr "75 Jahre Großglockner
Hochalpenstraße" kam es heute, am 27. April 2010, zum Höhepunkt der
Frühjahrs-Räumung: Nach dreiwöchiger Anstrengung erfolgte im obersten
Bereich der rund 48 Kilometer langen Panoramastraße der sogenannte
Durchstich. Seit dem 6. April waren zwei Räumteams von Norden und von
Süden unterwegs, bis sie sich nun zwischen dem Hochtor-Tunnel (2.504
m) und dem Mittertörl-Tunnel (2.328 m) im Bereich des Brennkogelkars
(ca. 2.350 m) trafen. Angesichts der relativ geringen Schneemengen,
die der Winter 2009/2010 mit sich gebracht hat, und der günstigen
Wetterprognose für die nächsten Tage steht einer Straßenöffnung zum
1. Mai voraussichtlich nichts entgegen. Auch wenn die Schneemenge
heuer ungefähr ein Drittel geringer ist als im Vorjahr, so passieren
Besucher im Zuge der Glockner-Überquerung dennoch Schneewände von bis
zu acht Metern Höhe.

Die Frühjahrsschneeräumung der 1935 eröffneten Großglockner
Hochalpenstraße ist traditionell die aufwendigste Arbeit im
Jahreslauf der 48 Kilometer langen Panoramastraße durch die Hohen
Tauern. Besonders hilfreich sind dabei die von Dipl-Ing. Franz
Wallack, dem legendären Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße,
selbst konstruierten Rotations-Schneepflüge; sie kommen seit 1955 zum
Einsatz und verringen die Räumdauer der beliebtesten Panoramastraße
der Alpen von zuvor 50 bis 70 Tagen auf 10 bis 25 Tage.

Sowohl auf der Nord- wie auf der Südseite waren heuer jeweils zwei
dieser inzwischen historischen Maschinen im Einsatz, die mit hohem
finanziellen Aufwand erhalten werden. Es gibt sie exklusiv nur am
Großglockner. Außerdem kam bei der diesjährigen Frühjahrsräumung
jeweils ein extrem starker Traktor mit Frässchleuder zum Einsatz;
jeweils ein Lkw mit Schneepflug diente als Versorgungsfahrzeug für
den benötigten Treibstoff. Mit Hilfe von jeweils einem Pistengerät
war zuvor die zu räumende Trasse festgelegt worden, weil die
Straßenoberfläche vor Beginn der Räumung ja unsichtbar unter einer
teils bis zu acht Meter mächtigen Schneedecke liegt. Für die gesamten
Arbeiten inklusive der Bedienung der Maschinen waren seit 6. April
2010 insgesamt 12 Mitarbeiter im Einsatz.

Bis zur Straßenöffnung sind noch Arbeiten an den Parkplätzen sowie
das Aufstellen von Verkehrsschildern und andere Restarbeiten nötig.
Angesichts der günstigen Wetterprognose für die nächsten Tage wird
die Jubiläums-Saison der Großglockner Hochalpenstraße voraussichtlich
planmäßig am 1. Mai beginnen; die knapp neun Kilometer lange
Gletscherstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wird ca. eine Woche
später freigegeben. Die Edelweißspitze, mit 2.571 Metern höchster
erreichbarer Punkt der Großglockner Hochalpenstraße, wird schon ab 1.
Mai auch mit Sommerreifen erreichbar sein.

Besonders attraktiv im Jubiläums-Jahr ist die Möglichkeit, bis
Ende Oktober 2010 für nur sechs Euro eine zweite Tageskarte für
dasselbe Fahrzeug (Pkw oder Motorrad) - Kennzeichen-gebunden -
erwerben zu können. Die Tageskarte kostet für Pkw unverändert 28
Euro, für Motorräder 18 Euro. Für den Erhalt dieses Treue-Bonus ist
das Ticket der Erstfahrt an der Kasse vorzuweisen.

Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, stellte als
Vorsitzender des Aufsichtsrates der Großglockner Hochalpenstraßen AG
die Höhepunkte des heurigen Jubiläumsjahres "75 Jahre Großglockner
Hochalpenstraße" vor. Neben zahlreichen Einzelmaßnahmen (wie eine
5-Euro-Sondermünze in Silber, Sonderaufkleber, Souvenirs, usw) wird
es heuer eine Sonderausstellung zum "75-Jahr Jubiläum" (Piffkar), die
Ausstellung am Hochtor "Passheiligtum Hochtor-Süd" (Mai/Juni), sowie
eine Neugestaltung der Alpinen Naturschau (Eröffnung Juli) geben.

Haslauer erklärte, dass neben der für August/September geplanten
Leistungsschau "E-Mobility" auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe er als
Aufsichtsrats-Vorsitzender auch verstärkt Veranstaltungen zum Thema
Radtourismus forcieren möchte. Dies ist nicht nur verfolgungswerte
touristische Schwerpunktsetzung, sondern auch vor dem Hintergrund
einer besonderen Verantwortung der Gesellschaft gegenüber der
sensiblen Nationalparkregion Hohe Tauern geboten.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Großglockner Hochalpenstraßen AG
Mag. Dietmar Schöndorfer
Tel. +43/(0)664/ 155 60 99
[email protected]
www.grossglockner.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TPK

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