• 22.04.2010, 08:14:35
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Staubsauger im "Konsument"-Test: Grüne Sparmeister

Noch Schwächen bei der Saugleistung. Die meisten Gehäuse halten dicht.

Wien (OTS/VKI) - Das Thema Energiesparen ist auch bei den
Staubsaugern angekommen. Viele Modelle schmücken sich mit dem Etikett
"eco" oder "öko". Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat
zehn Bodenstaubsauger getestet und in der Mai-Ausgabe des
Verbrauchermagazins "Konsument" publiziert. Fazit: Beim
Stromverbrauch gibt es wenig zu bekritteln - allerdings hat ein
Drittel der getesteten Staubsauger beim Saugen Schwächen. Geprüft
wurden neben der Saugleistung die Umwelteigenschaften, das Saugen von
Teppich- und Hartböden, sowie das Wechseln der Staubsäcke und der
Filter. Im Test sind "gute" Geräte zwischen 100 und rund 280 Euro
erhältlich. Ein hoher Preis ist allerdings wie so oft kein Garant für
gute Leistung, wie das Beispiel des getesteten AEG
Electrolux-Staubsaugers zeigt.

Beim Stromverbrauch gibt es wenig zu bekritteln. Anders als bei
früheren Tests sind die Abweichungen von den Herstellerangaben zu den
gemessenen Werten relativ gering. Am größten ist die Differenz bei
Testsieger Bosch: Hier stehen 1.400 angegebene 1.230 gemessenen Watt
gegenüber. Dennoch schmälert dies nicht die Saugleistung. "Mehr Watt
bedeuten schließlich nicht automatisch ein besseres Ergebnis beim
Saugen", weiß "Konsument"-Expertin Karin Baumgarten.

Keine Probleme haben die meisten der getesteten Bodenstaubsauger
auf harten Böden. Eine Herausforderung stellen hingegen Teppichböden
dar. Vor allem bei den billigeren Produkten hapert es am
Saugergebnis. Punkten können vor allem höherpreisige Geräte wie
Bosch, Miele und Siemens. Während die Ergebnisse der Staubaufnahme an
Ecken und Kanten nur mäßig ausfielen, bewältigten nahezu alle
Staubsauger im Teppich festgetretene Flusen und Haare gut. Lediglich
die Modelle von Fakir und Dyson plagten sich - nicht überzeugen
konnte der getestete Staubsauger von AEG Electrolux.

Mindestens ebenso wichtig wie die Saugleistung ist das
Staubrückhaltevermögen. Was also an Staub und Schmutz herausgesaugt
wurde, sollte nicht wieder mit der Abluft im Wohnzimmer landen. Hier
halten fast alle Gehäuse dicht. Besonders als Allergiker sollte man
sich allerdings vor den Hinweisen so mancher Hersteller in Acht
nehmen: Der Dyson DC29 Allergy verwendet als einziger keinen Beutel,
sondern eine Staubbox als Staubfänger. Das Säubern dieser Box stellt
sich jedoch als besonders staubige Angelegenheit dar, so dass der
Name des Modells zum unerwünschten Programm wird.

Sämtliche Informationen zum Test gibt es auf www.konsument.at und
im Mai-"Konsument".

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at

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