Boehringer Ingelheim gewinnt im Jahr 2009 Marktanteile in Mittel- und Osteuropa / Forschungsinvestitionen weiter gesteigert

Wien (OTS) - Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna (RCV) behauptete sich 2009 in der Region Mittel- und Osteuropa erfolgreich. Das Pharma-Unternehmen mit Sitz in Wien und Geschäftsverantwortung für mehr als 30 Länder steigerte seine Erlöse um +8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Erlöse 2009 EUR 596,8 Mio gegenüber 2008 EUR 548,4 Mio).

Im größten Bereich der verschreibungspflichtigen Arzneimittel verzeichnete Boehringer Ingelheim gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung der Erlöse um +8,7 Prozent und konnte seine Marktposition in der Region weiter ausbauen. Auch im Segment rezeptfreier Präparate gelang es dem Unternehmen - trotz eines leichten Rückgangs der Erlöse um 2,5 Prozent - Marktanteile zu gewinnen. Der Bereich biopharmazeutischer Produkte trug mit einer Steigerung der Erlöse um 16,2 % wesentlich zum positiven Gesamtergebnis bei. Im Geschäftsbereich Tiergesundheit verzeichnete das Unternehmen eine Erlössteigerung um +74,7 Prozent auf EUR 13,1 Mio.

Mit rund 1100 Mitarbeitern in Wien und Forschungsinvestitionen von rund EUR 145 Mio im Jahr 2009 zählt das Boehringer Ingelheim Regionalzentrum Wien weiterhin zu den bedeutendsten Unternehmen und Arbeitgebern im österreichischen Life Science-Bereich.

Pharmageschäft Österreich

Der österreichische Apothekenmarkt war im vergangenen Jahr mit lediglich 3,0 Prozent durch die niedrigste Wachstumsrate seit über zehn Jahren geprägt. Trotz dieser Entwicklung konnte Boehringer Ingelheim 2009 gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Erlöse bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und rezeptfreien Produkten von +4,3 Prozent auf EUR 73,4 Mio erzielen. Kernpräparate sind dabei SPIRIVA(R) zur Behandlung von COPD (chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung) sowie SIFROL(R) zur Therapie des Morbus Parkinson und des Syndroms der unruhigen Beine und im Bereich rezeptfreier Medikamente das Schmerzmittel THOMAPYRIN(R) sowie DULCOLAX(R) zur Behandlung von Verstopfung.

Weitere Festigung der Marktposition in der biopharmazeutischen Entwicklung und Produktion

Boehringer Ingelheim ist eines der führenden Unternehmen in der biopharmazeutischen Entwicklung und Herstellung von Medikamenten. Das Unternehmen ist vorwiegend als Auftragsproduzent für andere Pharma-und Biotech-Unternehmen tätig. An den Standorten Wien und Biberach (Deutschland) bietet Boehringer Ingelheim alle Schritte des Entwicklungs- und Produktionsprozesses an - von der genetischen Entwicklung der Zelle bis zum marktfähigen Arzneimittel im wirtschaftlichen Maßstab. Am Standort Wien konnte der Kundenstamm weiter ausgebaut werden und gegenüber 2008 eine Steigerung der Erlöse von +16,2 Prozent auf EUR 118,3 Mio erzielt werden. Damit konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr seine Marktstellung weiter ausbauen.

Krebsforschung und klinische Forschung

Als Zentrum für Krebsforschung im weltweiten Unternehmensverband ist es das Ziel des Boehringer Ingelheim Regional Centers Vienna, neue Medikamente gegen Krebs zu entwickeln, die einen klaren therapeutischen Fortschritt ermöglichen. Hier wurden 2009 wiederum Erfolge erzielt. Mehrere neue und innovative Substanzen aus eigener Forschung wurden in die präklinische und klinische Entwicklung gebracht. Zwei Wirkstoffe befinden sich derzeit in der letzten Phase der Entwicklung: BIBW 2992 verhindert die Interaktion von Krebszellen mit Wachstumsfaktoren in ihrer Umgebung und verlangsamt so das Tumorwachstum bzw. kann es sogar zum Stillstand bringen; BIBF 1120 (VargatefTM) unterbindet die Bildung neuer Blutgefäße zur Versorgung des Tumors.

Von Wien aus werden die Konzernaktivitäten im gesamten Bereich der klinischen Forschung und der Arzneimittelzulassung in der Region Mittel- und Osteuropa betreut. Im Vorjahr nahmen mehr als 27000 neue Patienten an klinischen Studien in 15 Ländern der Region teil. Boehringer Ingelheim konnte insgesamt 50 Neuzulassungen von Medikamenten erzielen und ist damit eines der forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich.

Starkes Wachstum in der Tiergesundheit durch neuen Impfstoff für Schweine

Eine sehr dynamische Entwicklung zeigte der außerhalb Österreichs noch wenig entwickelte Geschäftsbereich Tiergesundheit mit Erlösen von EUR 13,1 Mio im Jahr 2009. Dies bedeutet eine Steigerung von +74,7 Prozent gegenüber 2008. Das Schweineimpfstoff-Portfolio von Boehringer Ingelheim trug maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.

Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna

Das Regional Center Vienna trägt die Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, rezeptfreien Präparaten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und Osteuropa. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Der Standort Wien ist Zentrum für Krebsforschung sowie eines der beiden Zentren für biopharmazeutische Entwicklung und Produktion im internationalen Unternehmensverband. Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich. Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2009 Gesamterlöse in der Höhe von EUR 596,8 Mio und beschäftigte in der Region Mittel- und Osteuropa etwa 2600 Mitarbeiter.

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