- 20.04.2010, 11:20:09
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Boehringer Ingelheim gewinnt im Jahr 2009 Marktanteile in Mittel- und Osteuropa / Forschungsinvestitionen weiter gesteigert
Wien (OTS) - Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna (RCV)
behauptete sich 2009 in der Region Mittel- und Osteuropa erfolgreich.
Das Pharma-Unternehmen mit Sitz in Wien und Geschäftsverantwortung
für mehr als 30 Länder steigerte seine Erlöse um +8,8 Prozent
gegenüber dem Vorjahr (Erlöse 2009 EUR 596,8 Mio gegenüber 2008 EUR
548,4 Mio).
Im größten Bereich der verschreibungspflichtigen Arzneimittel
verzeichnete Boehringer Ingelheim gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung
der Erlöse um +8,7 Prozent und konnte seine Marktposition in der
Region weiter ausbauen. Auch im Segment rezeptfreier Präparate gelang
es dem Unternehmen - trotz eines leichten Rückgangs der Erlöse um 2,5
Prozent - Marktanteile zu gewinnen. Der Bereich biopharmazeutischer
Produkte trug mit einer Steigerung der Erlöse um 16,2 % wesentlich
zum positiven Gesamtergebnis bei. Im Geschäftsbereich Tiergesundheit
verzeichnete das Unternehmen eine Erlössteigerung um +74,7 Prozent
auf EUR 13,1 Mio.
Mit rund 1100 Mitarbeitern in Wien und Forschungsinvestitionen von
rund EUR 145 Mio im Jahr 2009 zählt das Boehringer Ingelheim
Regionalzentrum Wien weiterhin zu den bedeutendsten Unternehmen und
Arbeitgebern im österreichischen Life Science-Bereich.
Pharmageschäft Österreich
Der österreichische Apothekenmarkt war im vergangenen Jahr mit
lediglich 3,0 Prozent durch die niedrigste Wachstumsrate seit über
zehn Jahren geprägt. Trotz dieser Entwicklung konnte Boehringer
Ingelheim 2009 gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Erlöse bei
verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und rezeptfreien Produkten
von +4,3 Prozent auf EUR 73,4 Mio erzielen. Kernpräparate sind dabei
SPIRIVA(R) zur Behandlung von COPD (chronisch-obstruktive
Atemwegserkrankung) sowie SIFROL(R) zur Therapie des Morbus Parkinson
und des Syndroms der unruhigen Beine und im Bereich rezeptfreier
Medikamente das Schmerzmittel THOMAPYRIN(R) sowie DULCOLAX(R) zur
Behandlung von Verstopfung.
Weitere Festigung der Marktposition in der biopharmazeutischen
Entwicklung und Produktion
Boehringer Ingelheim ist eines der führenden Unternehmen in der
biopharmazeutischen Entwicklung und Herstellung von Medikamenten. Das
Unternehmen ist vorwiegend als Auftragsproduzent für andere Pharma-
und Biotech-Unternehmen tätig. An den Standorten Wien und Biberach
(Deutschland) bietet Boehringer Ingelheim alle Schritte des
Entwicklungs- und Produktionsprozesses an - von der genetischen
Entwicklung der Zelle bis zum marktfähigen Arzneimittel im
wirtschaftlichen Maßstab. Am Standort Wien konnte der Kundenstamm
weiter ausgebaut werden und gegenüber 2008 eine Steigerung der Erlöse
von +16,2 Prozent auf EUR 118,3 Mio erzielt werden. Damit konnte das
Unternehmen im vergangenen Jahr seine Marktstellung weiter ausbauen.
Krebsforschung und klinische Forschung
Als Zentrum für Krebsforschung im weltweiten Unternehmensverband
ist es das Ziel des Boehringer Ingelheim Regional Centers Vienna,
neue Medikamente gegen Krebs zu entwickeln, die einen klaren
therapeutischen Fortschritt ermöglichen. Hier wurden 2009 wiederum
Erfolge erzielt. Mehrere neue und innovative Substanzen aus eigener
Forschung wurden in die präklinische und klinische Entwicklung
gebracht. Zwei Wirkstoffe befinden sich derzeit in der letzten Phase
der Entwicklung: BIBW 2992 verhindert die Interaktion von Krebszellen
mit Wachstumsfaktoren in ihrer Umgebung und verlangsamt so das
Tumorwachstum bzw. kann es sogar zum Stillstand bringen; BIBF 1120
(VargatefTM) unterbindet die Bildung neuer Blutgefäße zur Versorgung
des Tumors.
Von Wien aus werden die Konzernaktivitäten im gesamten Bereich der
klinischen Forschung und der Arzneimittelzulassung in der Region
Mittel- und Osteuropa betreut. Im Vorjahr nahmen mehr als 27000 neue
Patienten an klinischen Studien in 15 Ländern der Region teil.
Boehringer Ingelheim konnte insgesamt 50 Neuzulassungen von
Medikamenten erzielen und ist damit eines der forschungsintensivsten
pharmazeutischen Unternehmen in Österreich.
Starkes Wachstum in der Tiergesundheit durch neuen Impfstoff für
Schweine
Eine sehr dynamische Entwicklung zeigte der außerhalb Österreichs
noch wenig entwickelte Geschäftsbereich Tiergesundheit mit Erlösen
von EUR 13,1 Mio im Jahr 2009. Dies bedeutet eine Steigerung von
+74,7 Prozent gegenüber 2008. Das Schweineimpfstoff-Portfolio von
Boehringer Ingelheim trug maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.
Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna
Das Regional Center Vienna trägt die Verantwortung für das
Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, rezeptfreien
Präparaten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in
Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und
Osteuropa. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische
Forschung der Region gesteuert. Der Standort Wien ist Zentrum für
Krebsforschung sowie eines der beiden Zentren für biopharmazeutische
Entwicklung und Produktion im internationalen Unternehmensverband.
Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim
und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie
Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den
forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich.
Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2009
Gesamterlöse in der Höhe von EUR 596,8 Mio und beschäftigte in der
Region Mittel- und Osteuropa etwa 2600 Mitarbeiter.
Link zu den Daten und Fakten
http://www.ots.at/redirect/boehringer
Rückfragehinweis:
Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG Dr. Boehringer-Gasse 5 - 11 A-1121 Wien Pressestelle Mag. Inge Homolka Tel. +43-1-80105-2230 mailto:[email protected] Mag. Monika Primenz Tel. +43-1-80105-2742 mailto:[email protected]
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