- 15.04.2010, 10:34:08
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26 österreichische Verlage auf der London Book Fair 2010
Türöffner für weltweiten Buchmarkt
Wien (OTS/PWK293) - Die London Book Fair (LBF) ist die
wichtigste internationale Frühjahrsbuchmesse, die trotz
Wirtschaftskrise auch 2009 diese Stellung behauptet hat. Von 19. bis
21. April präsentieren auch 26 österreichische Verlage auf einem
Gemeinschaftsstand, der vom Fachverband der Buch und Medienwirtschaft
gemeinsam mit dem Hauptverband des österreichischen Buchhandels
organisiert und von der Außenwirtschaft Österreich (AWO) aus Mitteln
der Internationalisierungsoffensive (IO) unterstützt wird, ihre
neuesten Titel einem internationalen Fachpublikum. Den rot-weiß-roten
Auftakt bildet eine Lesung mit Clemens J. Setz, dem
Literatur-Shootingstar aus Graz, in der Österreichische Botschaft in
London.
Neben der britischen Branche sind in London alle wichtigen
US-amerikanischen und kanadischen, west- und osteuropäische sowie
asiatische Verlage vertreten. Der Vertrieb von Rechten und Lizenzen
über Verwertungsformen wie Print, Audio, Film und Digital steht dabei
im Mittelpunkt.
Der Handel mit Buchlizenzen, wie zum Beispiel Übersetzungsrechten,
ist auch hierzulande wichtiger Teil des Verlagslebens. "Der
Lizenzverkauf entwickelt sich bei uns sehr positiv, die Zahlen sind
ständig im Steigen. Die wichtigsten Märkte liegen in Asien und
Osteuropa. Wir möchten die London Book Fair nutzen, um auch im
englischsprachigen Markt mehr zu erreichen und das Potential kennen
zu lernen", sagt etwa Herwig Bitsche, Verleger des Residenz Verlags.
Während beim Lizenzeinkauf deutschsprachiger Verlage Titel aus dem
angloamerikanischen Sprachraum unangefochten an erster Stelle liegen
(2007: 67 Prozent), liegt der Anteil der in den englischen Sprachraum
verkauften Lizenzen aus Deutschland traditionell unter zehn Prozent.
Im Jahr 2007 stieg der Gesamtverkauf an Lizenzen aus deutschen
Verlagen im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent. Das Wachstum
generiert sich hauptsächlich aus dem Handel mit den osteuropäischen
Märkten, an erster Stelle liegt der Handel mit Polen vor der
Tschechischen Republik. Der Lizenzhandel mit Asien hat etwas an
Bedeutung verloren.
Erfahrungen aus den Vorjahren zeigen den positiven Effekt der
London Book Fair für die Branche: "Es gab sicherlich viermal so viele
Anfragen nach österreichischen Büchern wie im letzten Jahr. Wir
konnten dabei nicht nur mit englischen Verlagsvertretern in Kontakt
treten, auch das Interesse aus Russland, Indien, Ostasien und dem
Baltikum war stark," heißt es von Seiten der Lizenzplattform
foreign-rights.at, die 2008 in London über 20 heimische Verlage
präsentierte. 2009 nahmen rund 1.616 Aussteller aus 58 Ländern und
23.000 Fachbesucher an der London Book Fair teil. (ES)
Links
www.londonbookfair.co.uk
www.foreign-rights.at
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Außenwirtschaft - Branchenfokus Mag. Johannes Lenzhofer Tel.: (++43) 0590 900-3732 , Fax: (++43) 0590 900-255 mailto:johannes.lenzhofer@wko.at http://wko.at/awo
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