- 13.04.2010, 09:16:18
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Unabhängige GewerkschafterInnen unterstützen ÖGB-Vorstoß für Arbeitsplätze im Bildungsbereich
UGöD fordern Neugebauer einmal mehr auf, endlich die Bundeskonferenz der GÖD einzuberufen
Wien (OTS) - Während der ÖGB mit der Wirtschaftskammer ein
Konjunkturpaket III beraten hat, das nicht nur die Förderung der
Thermosanierung, sondern auch Zukunftsinvestitionen und Arbeitsplätze
in Kindergärten, Schulen und im Pflegebereich enthalten soll, weilte
der hauptberufliche ÖVP-Politiker, Nationalratsvize und nebenbei auch
noch GÖD-Vorsitzende bei der ÖVP-Klausur in Bad Loipersdorf und hatte
dort, wie APA-Schnappschüsse zeigen, im Kreise der sparwütigen
ÖVP-MinisterInnen offensichtlich viel Spaß und gut Zeit zum Lachen.
"Initiativen der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, um nach den
Banken- und Industrie-Paketen gemeinsam mit dem ÖGB das
arbeitsmarktpolitisch und volkswirtschaftlich notwendige
Konjunkturpaket öffentlicher Dienst durchzusetzen, gibt es noch immer
keine", kritisieren Reinhart Sellner und Beate Neunteufel-Zechner von
den Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst den
GöD-Vorsitzenden und die Mehrheitsfraktion der GÖD. Den Vorstoß von
ÖGB-Präsident Foglar unterstützt das UGöD-Vorsitzduo.
Es waren die Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen
Dienst, die beim ÖGB-Kongress 2009 für ein Konjunkturpaket Bildung,
Soziales und öffentliche Dienste argumentiert haben und dieses auch
im Rahmen der Personalvertretungswahlen propagierten. Seit Wochen
fordern sie von ihrem "Großen Vorsitzenden" die Einberufung der
GÖD-Bundeskonferenz (Zentralvorstand):
- zur Beratung gewerkschaftlicher Maßnahmen gegen die vom
ÖVP-Vorsitzenden Pröll regierungsamtlich angekündigten
Budgetkürzungen in allen Ressorts, trotz fehlenden Personals, auch in
Bildung und Forschung,
- zur solidarischen Unterstützung der KollegInnen des
Justizbereiches in ihrem Arbeitskampf für notwendige
Personalaufnahmen
- aktuell zur aktiven Unterstützung des ÖGB und der Arbeiterkammer
bei den Sozialpartnerverhandlungen um das Konjunkturpaket III durch
die GÖD
"Eine Bundeskonferenz ist auch zur Vorbereitung der bevorstehenden
Gehaltsverhandlungen notwendig, bei denen es nicht nur um den Erhalt
der Kaufkraft der Bediensteten geht, sondern ebenso um die
Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Qualitätssicherung im
öffentlichen Dienst durch das Schaffen von zusätzlichen
Arbeitsplätzen," so die Unabhängigen GewerkschafterInnen weiter.
Bei den Gehaltsverhandlungen 2000 gab es ein Begleitabkommen, in
dem das Entgegenkommen der Regierung bei den Gehältern durch eine
Einverständniserklärung der GÖD mit Personaleinsparungen und
Ausgliederungen abgegolten wurde. Die UGöD schlägt vor, auch bei den
Gehaltsverhandlungen für 2011 ein Begleitabkommen anzustreben,
diesmal im Interesse der Bediensteten und der Qualität öffentlicher
Leistungen eines mit der verbindlichen Regierungszusage, notwendige
neue Dienstposten zu schaffen, insbesondere im Bildungs- und
Sozialbereich, bei der Finanz (gegen Steuerausfall durch
Steuerhinterziehung) und im Justizbereich..
Glück auf!
für die UGöD:
Reinhart Sellner, Beate Neunteufel-Zechner
Rückfragehinweis:
Reinhart Sellner, Vorsitzender der UGöD
e-mail: [email protected], Tel: 0676/343 75 21
Internet: www.ugoed.at
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