• 09.04.2010, 17:29:35
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Fasslabend: Großer Leopold Kunschak-Preis für einen Mann, der sich bemüht, aus diesem Kontinent eine Einheit zu machen

Wilfried Martens erhielt heute im Parlament die Auszeichnung - Pressepreise an Michael Jungwirth und Hanno Settele

Von links nach rechts: Werner Fasslabend, Beatrix Karl, Wilfried Martens und Wolfgang Mazal bei der 45. Verleihung des Kunschak-Preises

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Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Präsident der Europäischen Volkspartei,
Dr. Wilfried Martens, wurde heute, Freitag, im Empfangssalon des
Parlaments mit dem Großen Leopold Kunschak-Preis 2010 ausgezeichnet.
Die feierliche Überreichung der Preise erfolgte durch
Wissenschaftsministerin Dr. Beatrix Karl, die auch eine Festrede
hielt. Begrüßt wurden die Festgäste - darunter der II. NR-Präsident
Fritz Neugebauer, ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, der Vizepräsident
des Bundesrats Harry Himmer sowie Staatssekretärin Christine Marek -
auch heuer wieder durch den Vorsitzenden des Kuratoriums des Leopold
Kunschak-Preises, Präsident Dr. Werner Fasslabend. Die Würdigung der
Preisträger erfolgte durch Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal,
Vorsitzender der Wissenschaftlichen Begutachtungskommission. Vergeben
werden die Preise im Gedenken an den christlichen Gewerkschafter und
ersten Nationalratspräsidenten der Zweiten Republik, Leopold
Kunschak. Dieser habe Anerkennung weit über das Lager seiner Partei
errungen und immer für die Zukunft gekämpft, so Fasslabend. ****

"Martens ist seit vielen Jahrzehnten in der Politik, war über ein
Dutzend Jahre Premierminister Belgiens und wird auch heute noch bei
fast jeder Regierungskrise vom König herbeigerufen, um zu versuchen,
das Ganze wieder ins Lot zu bringen. Mit seinem Engagement und
Einsatz überzeugt er nicht nur ganz Europa, sondern ist bestrebt, aus
diesem Kontinent eine Einheit zu machen", so Fasslabend.

Mit den Kunschak-Preisen werden Arbeiten auf den Gebieten der
Wissenschaft und der Publizistik gewürdigt, die das Verständnis für
die Grundlagen und das Wesen der Demokratie, für das friedliche
Zusammenleben der Völker, für die Tradition und Aufgabe der
christlichen Arbeitnehmerbewegung oder für das Zusammenwirken und den
Interessensausgleich zwischen den Sozialpartnern fördern.

Neben dem Großen Leopold Kunschak-Preis für Wilfried Martens wurden
sieben Kunschak-Wissenschaftspreise vergeben. Diese erhielten: Mag.
Dr. Almut Bachinger, Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Baumgartner,
Univ.-Ass. Mag. Dr. Stefan Mayr, Mag. Dr. Ursula Rami, Univ.-Ass.
Mag. Dr. Sandra Stötzer, Mag. Dr. Sabine Wagner und Univ.-Ass. Mag.
Dr. Andreas Walter Wimmer. Je einen Anerkennungspreis erhielten Mag.
Helga Seeliger, die sich um die Gewerkschaftsbewegung verdient
gemacht hat, und Mag. Renate Winter, die sich vor allem dem
internationalen Schutz von Kindern widmete. "Beide eint der Einsatz
um Rechtsstaatlichkeit und die Würde des Menschen", so Mazal.

Die Kunschak-Pressepreise gingen heuer an Mag. Michael Jungwirth
(Leiter der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung) und Hanno Settele
(ORF-Büroleiter Washington). "Jungwirth zeigt, dass es möglich ist,
den Anforderungen eines wirtschaftlich erfolgreichen
Massenjournalismus zu dienen, ohne die Anforderungen an eine seriöse
Qualität zu verraten", so Mazal. Hoch informative Information in
klarer Sprache liefere Hanno Settele aus Amerika, verwies Mazal auf
dessen Berichte aus der Ära Busch und der beginnenden Ära Obama.
(Fortsetzung)

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Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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