Neues Volksblatt: "Schweres Erbe" (Von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 9. April 2010

Linz (OTS) - Sie will eine ordentliche und vor allem
rechtskonforme Politik machen.
Es klingt nicht nach sehr viel, was sich die ÖVP-Bürgermeisterkandidatin Katrin Mayrhofer-Schmirl vorgenommen hat, sollte sie am 20. Juni zur Nachfolgerin des Ansfeldener SPÖ-Bürgermeisters Walter Ernhard gewählt werden, der sich Anfang März das Leben genommen hat. Aber in der Nachfolge Ernhards, der die 16.000-Seelen-Gemeinde Ansfelden eigenwillig und eigenmächtig regiert hat, als Ortskaiser wie sein früherer SPÖ-Kollege Fritz Böhm in Pasching, sind "ordentlich" und "rechtskonform" schon eine ganze Menge. Abgesehen davon, dass die ÖVP-Kandidatin auch sonst noch eine Menge vorhat.
Es wird einige Zeit dauern, bis das politische Erbe Ernhards aufgearbeitet ist, bis alle Zahlen auf dem Tisch liegen, bis bekannt ist, was auf die Ansfeldnerinnen und Ansfeldner zukommt. Derr SPÖ stünde dabei gut an, sich ein wenig kooperativer bei der Aufarbeitung der der Vergangenheit zu zeigen.
Aber vielleicht hoffen die Genossen, die Vergangenheit unter der Tuchent halten zu können - jedenfalls bis zum 20. Juni. Und sollte dann der SPÖ-Kandidat zum Bürgermeister gewählt werden, dann kann man ja weitermachen wie bisher. Keine guten Aussichten für Ansfelden!

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