#unibrennt; fachschaft::architekTUr: Neue Opernhäuser braucht das Land

Die Seifenoper Zugangsbeschränkung verstellt die Sicht auf das Wesentliche

Wien (OTS) - Wer hinter die Kulissen blickt erkennt, dass Zugangsbeschränkungen nicht wie Deus ex machina das Problem der Universitäten löst.

"Im Gegensatz zu Frau Bundesministerin Karl würde einE IntendantIn einer vollen Oper nicht zusperren, sondern ausbauen und erweitern um der Nachfrage ein Angebot gegenüber zustellen. Gerade in einem technischen Studium wie Architektur lernen Studierende, wie man diese Aufgabe kreativ und nachhaltig löst.", stellt Maximilian Urs Abele, 1. stv Vorsitzender der fachschaft::architekTUr und Senatsmitglied der TU Wien, fest.

Die Beschränkung eines MINT-Faches (Mathematik, Infomatik, Naturwissenschaft und Technik) zeigt die schizophrene Haltung des Bundesministerums auf. Architektur befindet sich laut Karriere-Index von unikat.at an der achten Stelle von 59 Untersuchten Studienrichtungen. Noch vor Technischer Mathematik, Verfahrenstechnik und Physik. Der Sinn von Zugangsbeschränkungen für Architektur wird dadurch in Frage gestellt.

"Der Notfallparagraph 124b verlangt nach "unzumutbaren Studienbedingungen" durch ausländische Studierende.", ergänzt Jan Oettel, 2.stv. Vorsitzender der fachschaft::architekTUr." Da es beim Architekturstudium auf der TU Wien keinen erhöhten Anteil ausländischer Studierender gibt, ist der Anwendung des Paragraphen jegliche Rechtsgrundlage entzogen."

Magdalena Maierhofer, Vorsitzende der Fakultätsvertretung Architektur und Raumplanung betont: "Für die bildungspolitischen Vorstellungen des Bundesministeriums ist der letzte Vorhang schon gefallen. Es geht nicht darum, verstaubte Ideen wie Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren neu zu inszenieren, sondern innovative Konzepte zu erarbeiten und uraufzuführen. Das "happy end" findet man selten im Fundus."

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