• 31.03.2010, 15:23:57
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Hilfe für Haiti: Kinder und Jugendliche besonders berücksichtigen!

Das fordern SOS-Kinderdorf International und zahlreiche Hilfsorganisationen am Rande des Gebergipfels

Die Anliegen und Bedürfnisse von Kindern müssen beim Wiederaufbau in Haiti ganz vorne stehen, forderte SOS-Kinderdorf International mit zahlreichen anderen Kinderhilfsorganisationen am Rande des Gebergipfels in New York. Bild: SOS-Kinderdorf-Mutter im SOS-Kinderdorf Santo bei Port-au-Prince.

Innsbruck/New York (OTS) - Knapp vor der internationalen
Geberkonferenz für Haiti am Sitz der Vereinten Nationen in New York
haben gestern UNICEF und die Hilfsorganisationen SOS-Kinderdorf
International, Save the Children, Plan International, World Vision
International und Oxfam betont, wie wichtig es sei, das Wohl der
Kinder, Jugendlichen und Familien in den Fokus der Hilfsbemühungen zu
rücken. Das gemeinsames Motto "A Haiti fit for children" und
"Rebulding Haiti: Put children first!"

"Der Erfolg des Wiederaufbaus wird sich vor allem bei den am
schwersten Betroffenen und gleichzeitig Schwächsten zeigen, bei den
Kindern", sagte Celigny Darius, der nationale Direktor der
SOS-Kinderdörfer in Haiti. Da Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren
rund 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sollte diese Generation
bei dieser Diskussion um den Wiederaufbau und Neubeginn mitreden und
die Zukunft des Landes aktiv mit gestalten dürfen, fordern die
Hilfsorganisationen. Eine Befragung von über 1.000 Kindern ergab,
dass für viele die Rückkehr in die Schule oberste Priorität hat. "Ich
möchte, dass die Rechte der Kinder respektiert werden und dass alle
zur Schule gehen können", wünschte sich Erdbebenopfer Daphmika (15
Jahre).

Celigny Darius: "Der Wiederaufbau unseres Landes wird viele Jahre
in Anspruch nehmen. Wir SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter werden unser
Bestes geben, denn es ist unser Land und unsere Heimat. Wir sind seit
über 30 Jahren als lokale NGO in Haiti tätig, und wir werden bleiben!
Wir wollen und werden Not leidende Kinder und bedürftige Familien
langfristig unterstützen. Dafür brauchen wir die internationale
Staatengemeinschaft und die vielen privaten SpenderInnen".

Zur Zeit werden im SOS-Kinderdorf Santo bei Port au Prince knapp
500 Kinder betreut. Darüber hinaus versorgt SOS-Kinderdorf gemeinsam
mit lokalen Helfern täglich mehr als 13.000 Kindern über 83 "food
distribution centres" und 16 "community centres" mit Nahrung und
Wasser sowie teils auch medizinischer Betreuung. Ein weiterer Fokus
der Arbeit - gemeinsam mit Behörden und anderen NGO`s - liegt in der
Suche nach den Eltern und Angehörigen der Kinder und der
Familienzusammenführung.

UNICEF, SOS-Kinderdorf International, Save the Children, Plan
International, World Vison International und Oxfam wollen in Haiti
auch in Zukunft weiter eng zusammenarbeiten, um notwendige
Kinderschutzsysteme sowie den Zugang zu Schulbildung und
Gesundheitsdiensten neu zu schaffen und zu verbessern.

Spendenkonto:
SOS-Kinderdorf - PSK. (BLZ 60.000): Kto. 1.566.000 "Haiti"

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

SOS-Kinderdorf Österreich:
   Viktor Trager, Tel. 0676/88144 201, mailto:[email protected]
   Tina Vermeer Tel. 0676/88144 486
   mailto:[email protected], 
   
   SOS-Kinderdorf International:
   Doris Kirchebner, Tel. 0664/9674066
   mailto:[email protected]

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