Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): ÖVP und Grüne beschließen 50% mehr Gage für Obmann-Stv. Peter Drössler

SWV- Javurek: Diese Erhöhung ist für die Mitglieder der Fachgruppe Werbung unzumutbar!

Wien (OTS) - "Viele unserer Mitglieder haben es auf Grund der wirtschaftlich durchwachsenen Situation schwerer denn je und kämpfen mit finanziellen Einbußen. In diesem Zusammenhang ist es völlig unverständlich, dass der neue Obmann, Michael Himmer, als seine erste Amtshandlung gemeinsam mit der Grünen Wirtschaft die Aufwandsentschädigung für seinen Stellvertreter Peter Drössler um 50 Prozent von derzeit Euro 694,- auf Euro 1.041,- anhebt. Das bedeutet bei einer fünfjährigen Amtsperiode eine Mehrbelastung des Fachgruppenbudgets von mehr als Euro 20.000,-. Und dies geht auf Kosten unserer Mitglieder. Ich halte diese Vorgangsweise für einen moralischen Skandal und möchte betonen, dass unter meinem Vorsitz ein derartiger Kuhhandel undenkbar gewesen wäre", so der bisherige Obmann und nunmehrige Oppositionsführer KR Karl Javurek.

Die Fakten: Dem Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien stehen monatlich Euro 1.388,- an Aufwandsentschädigung zu, Obmann-Stellvertreter erhielten bisher 50 Prozent der Obmann-Entschädigung (Euro 694,-). Künftig soll aber der 1. Obmann-Stellvertreter (Peter Drössler, Grüne Wirtschaft) 75 Prozent der Obmann-Entschädigung erhalten. Dies wurde mit den Stimmen des ÖVP-Wirtschaftsbundes und den Stimmen der Grünen Wirtschaft beschlossen.

"Als Begründung für die Erhöhung der Aufwandsentschädigung einen möglicherweise höheren Zeitaufwand als bisher anzuführen, halte ich für zynisch. Unsere Mitglieder müssen für immer geringer werdende Honorare volle Leistung bringen und die Funktionäre der Fachgruppe genehmigen sich aus den Zwangskammerumlagen selbst mehr Geld. Das ist ein total falsches Signal an die Branche und ein Hohn für unsere Mitglieder. Ich fordere Obmann Michael Himmer und seinen Stellvertreter Peter Drössler auf, diesen Beschluss rückgängig zu machen zumal dieser nicht den Formvorschriften des Wirtschaftskammer-Gesetzes entspricht und die damit freiwerdenden Euro 20.000,- für Serviceangebote an die Mitglieder zu verwenden", schloss KR Karl Javurek.

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KR Karl Javurek
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