- 26.03.2010, 09:10:24
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Batterien im Power-Test: Sparpotenziale
"Konsument": Enorme Preisunterschiede - billige Batterien trotz geringerer Leistung gesamt gesehen günstiger
Wien (OTS/VKI) - Die Preisspanne bei Batterien ist erheblich, wie
das Testmagazin "Konsument" in der April-Ausgabe berichtet: Während
man beim Diskonter mit 0,29 Euro (dm, Lidl) pro Stück im Rennen ist,
muss man für teurere Marken bis zum Sechsfachen (Panasonic Evoia)
springen lassen. Ein höherer Preis steht dabei nicht immer für eine
längere Lebensdauer, wie der Test von insgesamt 17 Mignon-Batterien
mit 1,5 Volt (Alkaline und Lithium) zeigt. Im Verhältnis von Preis
und Leistung können zudem auch billige Alkaline-Batterien aus dem
Super- oder Drogeriemarkt die bessere Wahl sein - insbesondere bei
simplen Einsatzzwecken, wie etwa bei der Fernbedienung oder der
Wanduhr.
Billige Alkali-Batterien bestechen zwar durch den Preis,
allerdings sind sie auch etwas früher am Ende ihrer Kräfte angelangt
als die Spitzen-Batterien, speziell jene mit Lithium-Technologie.
Konsument-Experte Peter Gradauer: "Die Testergebnisse zeigen, dass
Lithium-Batterien bis zu 70 Prozent ergiebiger sind als
Alkali-Batterien. Durch die weitaus längere Laufzeit sind sie für die
stromfressende Digicam gut geeignet". Der Test, der den Betrieb in
der Digitalkamera simuliert, zeigt etwa, dass 500 geschossene Bilder
mit dem Lithium-Testsieger (Energizer) 3,96 Euro kosten, während beim
Alkali-Gewinner (Panasonic Evoia) 12,62 Euro und bei Varta
(HighEnergy) immerhin noch 8,40 Euro für die mobile Energie anfallen.
In Bezug auf Schwermetalle wurden sämtliche Batterien mit "Gut"
oder "Sehr gut" bewertet, was allerdings dennoch nicht dazu verleiten
sollte, die Zellen im Restmüll zu entsorgen, sondern in der Sammelbox
im Supermarkt. Kritikpunkte gibt es dagegen beim Auslaufschutz: Vier
Produkte weisen hier Mängel auf. Ebenso ist die Kennzeichnung der
Haltbarkeit bei drei Produkten unzureichend (H+H Lithium, Conrad
energy Lithium, Camelion Ultra Alkaline). "Diese ist aber wichtig, da
die Lebensdauer einer Batterie aufgrund der Selbstentladung begrenzt
ist. Denn je länger diese bereits im Regal gelegen ist, desto weniger
Kraft steht noch zur Verfügung. Ist ein einenergiehungriger
Gegenstand wie Spielzeug besonders häufig in Verwendung, dann bieten
sich z.B. die eneloop-Akkus von Sanyo an", so Gradauer abschließend.
Weitere Informationen zum Test gibt es ab sofort auf
www.konsument.at sowie im April-"Konsument".
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
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