Weninger: Brauchen neue internationale Katastrophenhilfestrategie

Wien (OTS/SK) - "Für eine Welt ohne Atomwaffen" sprach sich der Nationalrat einstimmig in seiner Märztagung aus. SPÖ-Abgeordneter und Mitglied im außenpolitischen Ausschuss, Hannes Weninger sieht den Fünf-Parteien-Antrag in einer großen Tradition aktiver österreichischer Außenpolitik. "Dieser einstimmige Beschluss festigt die Anti-Atom-Positionierung Österreichs und ist eine Fortsetzung der Tradition der österreichischen Friedensbewegung", betonte Weninger am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Gleichzeitig wertet Weninger dies als Signal der Unterstützung für die Initiativen von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon zur Erarbeitung einer internationalen Atomwaffenkonvention. "Angesichts der Tatsache, dass wir in Sekundenschnelle Vernichtungswaffen starten können, die Organisation von Hilfslieferungen bei Katastrophen oft Tage und Wochen dauern, Flugzeugträger ständig die Ozeane queren, jedoch ein Hilfsschiff oft Wochen braucht bis es in See sticht, müssen wir die Katastrophenhilfe rasch überdenken", so Weninger. Weninger fordert in diesem Zusammenhang eine handlungsfähige Welt-Innenpolitik und einen Übergang vom Dogma des "Gleichgewichts des Schreckens" zu einem friedlichen und solidarischen "Gleichgewicht des Vertrauens". ****

"Ich sehe es als humanitäre Aufgabe der Weltgemeinschaft, die militärische Aufrüstung grundsätzlich umzudenken. Statt Kriege zu führen, ist den Menschen zu dienen. Daher müssen die militärisch vorhandenen Strukturen im Notfall, im Katastrophenfall sinnvoll und effizient für die menschliche Hilfe eingesetzt werden", so Weninger abschließend. (Schluss) bj/mp

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