• 25.03.2010, 09:47:57
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Photovoltaik-Kongress in Wien

Wien (OTS) - Die Gewinnung von elektrischem Strom aus Sonnenlicht
ist eine Zukunftstechnologie. Der größte Trumpf der Photovoltaik ist
die "Rohstoffverfügbarkeit" in Form von Sonnenlicht, sie übertrifft
den derzeitigen Weltbedarf um das 10.000-fache. Das Gebot der Stunde
ist es, sich rechtzeitig auf diese Zukunftstechnik einzustellen.
Der Wirtschaftsverlag veranstaltet daher gemeinsam mit dem Klima- und
Energiefonds und dem Bundesverband Photovoltaic Austria am 25. und
26. März in der Pyramide in Vösendorf einen Kongress zum Thema
Photovoltaik, speziell auf Professionisten und Handwerker
abgestimmt. Begleitet wird dieser Kongress von der ersten
österreichischen Photovoltaikmesse.

Nach ersten Berechnungen wurden im Jahr 2009 über 10 Megawatt an
Leistung installiert, das ist eine Verdoppelung gegenüber dem
Vorjahr. Für das Jahr 2010 werden 30 Megawatt erwartet.
Eine Säule für diese Entwicklung ist ein Investitionsförderprogramm
von 35 Millionen Euro über den Klima- und Energiefonds.
Umweltminister Niki Berlakovich: "Der Ausbau der Photovoltaik trägt
dazu bei, den Anteil an Erneuerbarer Energie in Österreich zu
erhöhen, ist ein Jobmotor für die heimische Wirtschaft und in Zukunft
ein Bestandteil der Stromversorgung, gerade in Bezug auf den zu
erwartenden Ausbau der Elektromobilität!"

Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, sieht
die große Chance der Photovoltaik in der Integration in Gebäude und
in intelligenten Anwendungen, wie etwa im Fertighausbereich.
Gefördert werden vom Klima- und Energiefonds Anlagen für private
Haushalte bis 5 Kilowatt.

Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaik rechnet bis zum
Jahr 2020 mit einem Anteil von 8 Prozent des österreichischen
Stromverbrauchs.

Weltweit werden jährlich Rekordzahlen von Modulherstellern
gemeldet und Fachleute gehen davon aus, dass die PV-Industrie in den
nächsten Jahren eine ähnliche Bedeutung für die Weltwirtschaft haben
wird wie die Automobilindustrie.

Europaweit liegt die neu installierte Kraftwerksleistung im Jahre
2009 nach der Wind- und der Gasverstromung bereits an dritter Stelle.
In Deutschland, wo im letzten Jahr über 3.000 Megawatt installiert
wurden, hat die Sonne sogar den Wind überholt.
Vor allem im Bereich der Zulieferindustrie (Wechselrichter: Fronius,
Folien: Isovolta) ist österreichische Qualität weltweit gefragt.
Umweltminister Berlakovich: "Wir sind heute verantwortlich für die
Stromversorgung der Zukunft und durch den Umstieg auf Erneuerbare
Energieträger verringern wir unsere Abhängigkeit vom Energieimport."

Die wichtigsten Themen des Kongresses:

- Potentiale der Photovoltaik in Österreich
- Förderlandschaft im Bereich Photovoltaik
- Gebäudeintegrierte Photovoltaik - Technologie der Zukunft
- Solarstrom kalkulieren - Rendite für Häuslbauer, Investoren und
Politik

Rückfragehinweis:
Klima- und Energiefonds
Tel. 01/585 03 90 - 29
[email protected]
www.klimafonds.gv.at

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