• 25.03.2010, 08:12:54
  • /
  • OTS0010 OTW0010

Geschirrspüler im "Konsument"-Test: Geduldsprobe

Sparprogramme brauchen Zeit. Kurzprogramme überzeugen noch wenig.

Wien (OTS/VKI) - Neben dem Blick auf die Marke und den Preis
achten Konsumenten immer mehr auf strom- und wassersparende Geräte -
mit gleichzeitig überzeugender Leistung. Miele und die Geräte von
Siemens, Bosch und Neff mit der neuartigen Zeolith-Technik punkten
dahingehend im Test, zählen allerdings nicht unbedingt zu den
günstigsten Modellen. Zu einem "sehr gut" hat es dennoch in keinem
Fall gereicht: Dafür dauern die Sparprogramme mit zweieinhalb bis
drei Stunden noch deutlich zu lange. Bei den Kurzprogrammen besteht
dagegen hinsichtlich der Reinigungsleistung noch Verbesserungsbedarf.
Besonders schwach schneidet hier das getestete Modell von Gorenje ab.
Getestet wurden elf teilintegrierte Einbau-Geschirrspüler und vier
Standgeräte mit folgendem Ergebnis: 13 Mal "gut" und zwei Mal
"durchschnittlich".

Geräte mit Zeolith-Technik - im Test das Bosch-Modell und die
weitgehend baugleichen Neff- und Siemens-Modelle - kommen im
Sparprogramm mit knapp elf Liter Wasser und 0,8 Kilowattstunden Strom
aus, um eine volle Ladung schmutziges Geschirr sauber zu spülen. Zum
Vergleich: Das getestete Modell von Zanussi ist mit 740 Euro zwar um
nahezu 500 Euro günstiger als das Bosch-Gerät mit Zeolith-Technik,
schluckt aber 15,5 Liter Wasser und benötigt ein Kilowatt Strom.

Günstig und gut mit rund 800 Euro schneiden bei den Standgeräten
die getesteten Modelle von Siemens und Bauknecht, bei den
Einbaugeräten Bauknecht und Electrolux ab. Allerdings überzeugen
sowohl Bauknecht als auch Electrolux nur wenig im Kurzprogramm -
lediglich Gorenje erzielte hier ein noch schlechteres Ergebnis.
"Generell ist aber bei den meisten getesteten Geräten
Verbesserungsbedarf bei den Kurzprogrammen gegeben", zieht
Testleiterin Karin Baumgarten Bilanz.

Tipp der "Konsument"-Expertin: "Auch wenn es manchmal mühsam ist
und Geduld gefragt ist: Wir raten dazu, das Sparprogramm zu wählen,
da es bedeutend ressourcenschonender ist als das Automatik- oder das
Kurzprogramm. Dazu kommt, dass die Schnelldurchgänge häufig auch
schlechter spülen und trocknen."

Alle Informationen zum Test gibt es auf www.konsument.at und im
April-"Konsument".

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel