LH Dörfler zur Koralmbahn: Vertragliche Vereinbarungen auch für Faymann und Pröll bindend!

Scharfer Protest aus Kärnten zu den geplanten Kürzungen beim Koralmtunnel - Faymann und Pröll müssen zu Projekt stehen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Heftig reagierte heute, Dienstag, Kärntnens Landeshauptmann Gerhard Dörfler auf die vom Bund geplante Kürzung beim Bau des Koralmtunnels. "Es kann nicht sein, dass hunderte Millionen Euro, welche bereits verbaut wurden, in den Sand gesetzt werden. Ich fordere Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Josef Pröll auf, derartige skandalöse und Arbeitsplatz-vernichtende Ankündigungen zu unterlassen", stellte Dörfler unmissverständlich klar.

Sollte die Bundesregierung in Wien nicht schleunigst von diesen Plänen Abstand nehmen, werde Kärnten sofort Klagen gegenüber dem Bund einreichen. Außerdem erinnert Dörfler an den zwischen dem Bund und den Bundesländern Kärnten und Steiermark gültigen und verbindlichen Vertrag in Bezug auf die Koralmbahn. "Die Vergesslichkeit der Bundesregierung muss groß sein, denn immerhin gibt es zwischen allen Beteiligten einen gültigen Vertrag, der für alle Vertragspartner bindend ist", erinnerte Dörfler die Herren in Wien.

Als Kärntner Landeshauptmann werde er auf diesen Vertrag mit Vehemenz pochen und einen Vertragsbruch nicht akzeptieren. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei es wichtig, "dass für den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt derartige wichtige Projekte wie der Koralmtunnel und die Koralmbahn wie geplant umgesetzt werden", so Dörfler. "Ich fordere umgehend eine Klarstellung des Bundeskanzlers und des Finanzministers, sowie ihr positives Bekenntnis zu dem für Kärnten und Österreich bedeutendsten Infrastrukturprojekt", forderte der Kärntner Landeshauptmann.
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