• 15.03.2010, 20:35:11
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Neues Volksblatt: "Kontraproduktiv" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 16. März 2010

Linz (OTS) - Niemand bestreitet, dass bei Gemeinderatswahlen vor
allem die Gemeindepolitik auf dem Prüfstand steht. Genauso kann
niemand bestreiten, dass ein flächendeckender Trend in drei
Bundesländern, wie zuletzt bei den Gemeindewahlen in NÖ, Tirol und
Vorarlberg, der sich mit anderen Wahlen deckt, einige Aussagekraft
hat. Und die Aussage von nunmehr zehn aufeinanderfolgenden Wahlgängen
ist eindeutig: die ÖVP gewinnt, die SPÖ verliert, die Grünen
stagnieren und die Bäume der FPÖ wachsen nicht in den Himmel.
Dieses begrenzte Wachstum der blauen Bäume macht vor allem für die
Bundespräsidentenwahl am 25. April Hoffnung. Denn nichts wäre
schlimmer für das österreichische Bild im Ausland als ein Erfolg -
ein Sieg ist zum Glück außer Reichweite - für die FPÖ-Kandidatin
Barbara Rosenkranz, der ihr Bekenntnis zum NS-Verbotsgesetz
abgerungen werden musste.
Allerdings sind derzeit linke, grüne und andere FrauenpolitikerInnen
dabei, der FPÖ-Kandidatin Wähler zuzutreiben, indem sie mit dem
Hinweis auf die zehn Kinder und den Stolz auf ihr Mutter-Sein das
Frauenbild der Barbara Rosenkranz kritisieren und herabwürdigen. Was
viele, denen Familie und Kinder noch etwas bedeuten, zu einem "So
nicht!" verleiten könnte. So etwas nennt man kontraproduktiv!

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
http://www.volksblatt.at

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