Ökologische Steuerreform ist Grundpfeiler für nachhaltiges Energiesystem

Ökosoziales Forum: Umfassende Ökologische Steuerreform muss als eines der wesentlichen Instrumente der neuen Energiestrategie so bald wie möglich umgesetzt werden.

Wien (OTS) - "Die Ökologische Steuerreform, wie sie vom Ökosozialen Forum in den Prozess der Energiestrategie eingebracht und breit unterstützt wurde, ist eines der wesentlichen Instrumente zur Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele und muss deshalb so bald wie möglich politisch umgesetzt werden", betont Klemens Riegler, der Geschäftsführer des Ökosozialen Forums, anlässlich der heutigen Präsentation der Energiestrategie. "Wichtig ist es aus unserer Sicht, nicht nur einzelne Steuern wie z. B. eine Möst-Erhöhung zu diskutieren, sondern ein Gesamtpaket an Reformmaßnahmen umzusetzen, das unser Steuersystem von Grund auf verändert und ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltig macht", fordert Riegler. "Es ist ein wichtiges Signal an die Bundesregierung, dass die Ökologische Steuerreform als wesentlicher Eckpunkt in der Energiestrategie festgeschrieben wurde. Die Vorschläge der Energiestrategie müssen aber schon in die aktuellen Budgetdebatten einfließen. Sonst verlieren wir wertvolle Zeit auf Kosten der Umwelt und der Lebensqualität der Menschen."

Grundidee einer ökologischen Steuerreform ist eine aufkommensneutrale und sozialverträgliche Verschiebung der Steuerlast vom Faktor Arbeit hin zu ökologisch schädlichen Aktivitäten. "Tax what you burn, not what you earn" müsse das Ziel einer umfassenden ökologischen Steuerreform sein. "Die derzeit zu hohen arbeitsbezogenen Abgaben müssten gesenkt werden - mit Priorität auf den niedrigen und mittleren Einkommen. Steuern auf den Energie- und Umweltverbrauch sowie auf volkswirtschaftlich schädliche Aktivitäten wie Tabak und Alkoholkonsum müssten im Gegenzug erhöht werden, damit wir unsere Klimaziele erreichen können. Denn gerade bei den Umweltsteuern liegt Österreich unter dem EU-Durchschnitt", so Riegler.

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