• 10.03.2010, 11:30:49
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Kürzungen im Bereich der internationalen Entwicklungshilfe wären Tragödie

Caritas-Auslandshilfechef Petrik-Schweifer fordert alternative Strategien

Wien (OTS) - "Weltweit hungern derzeit so viele Menschen wie nie
zuvor. Jeder fünfte Mensch weltweit lebt in absoluter Armut. Mit
diesen Fakten im Hintergrund verkündet die Regierung die Kürzung der
Mittel der Entwicklungszusammenarbeit. Das ist eine Tragödie für
zehntausende Menschen", so Christoph Petrik-Schweifer,
Auslandshilfechef der Caritas Österreich. Jeder Euro der in diesem
Bereich an Projektmitteln gekürzt wird, bedeutet unmittelbar einen
Anstieg von Hunger und Armut in den ärmsten Regionen der Welt.

Die Staaten der Europäischen Union haben sich vorgenommen, die Mittel
für die Entwicklungszusammenarbeit bis 2010 auf 0,51 Prozent und bis
2015 auf 0,7 Prozent des BNE anzuheben. "Von diesem Ziel hat sich
Österreich schon lange entfernt. Es gab bereits im vergangenen Jahr
einen Rückgang von 0,42 Prozent auf geschätzte 0,3 Prozent. Jetzt
wird der nächste Rückzieher angekündigt", so Petrik-Schweifer. Gerade
in der Bekämpfung des weltweiten Hungers braucht es offensive
Strategien. Die oft vorgeschlagene Finanztransaktionssteuer wäre eine
Antwort um zumindest einen Teil der Finanzlücke zu schließen und
menschenwürdige Lösungen zu finden.

Rückfragehinweis:
Mag. Gabriela Sonnleitner
Caritas Österreich - Kommunikation
Tel.: 01/488 31 421
email: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/61

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