Kürzungen im Bereich der internationalen Entwicklungshilfe wären Tragödie

Caritas-Auslandshilfechef Petrik-Schweifer fordert alternative Strategien

Wien (OTS) - "Weltweit hungern derzeit so viele Menschen wie nie zuvor. Jeder fünfte Mensch weltweit lebt in absoluter Armut. Mit diesen Fakten im Hintergrund verkündet die Regierung die Kürzung der Mittel der Entwicklungszusammenarbeit. Das ist eine Tragödie für zehntausende Menschen", so Christoph Petrik-Schweifer, Auslandshilfechef der Caritas Österreich. Jeder Euro der in diesem Bereich an Projektmitteln gekürzt wird, bedeutet unmittelbar einen Anstieg von Hunger und Armut in den ärmsten Regionen der Welt.

Die Staaten der Europäischen Union haben sich vorgenommen, die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit bis 2010 auf 0,51 Prozent und bis 2015 auf 0,7 Prozent des BNE anzuheben. "Von diesem Ziel hat sich Österreich schon lange entfernt. Es gab bereits im vergangenen Jahr einen Rückgang von 0,42 Prozent auf geschätzte 0,3 Prozent. Jetzt wird der nächste Rückzieher angekündigt", so Petrik-Schweifer. Gerade in der Bekämpfung des weltweiten Hungers braucht es offensive Strategien. Die oft vorgeschlagene Finanztransaktionssteuer wäre eine Antwort um zumindest einen Teil der Finanzlücke zu schließen und menschenwürdige Lösungen zu finden.

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