• 07.03.2010, 19:57:11
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Neues Volksblatt: "Strategie?" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 8. März 2010

Linz (OTS) - Einmal ist von abschaffen die Reden, ein andermal von
hinterfragen, und ein drittes Mal von zusammenlegen mit anderen
Ämtern - FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat aus seiner Meinung über
das Amt des Bundespräsidenten nie ein Hehl gemacht.
Das muss man wissen, wenn man sich fragt, warum die FPÖ Barbara
Rosenkranz gegen Heinz Fischer in den Kampf um die Hofburg schickt.
Jene Politikern, deren erste Wortmeldung als
Präsidentschaftskandidation allgemein als Holocaust-Leugnung
missverstanden wurde und die uns heute in einer eilig einberufenen
Pressekonferenz mitteilen dürfte, wie sehr ihr damit Unrecht
geschehen sei.
Steht da nur die falsche Frau am falschen Platz oder ist das Teil
einer Strategie, mit der das Amt des Bundespräsidenten systematisch
abgewertet werden soll?
Die anderen Parteien sollten auf der Hut sein und nicht in diese
blaue Falle gehen. Denn auch aus der ÖVP gibt es bereits Stimmen wie
"Wer in der Hofburg hockt und das Augarten-Porzellan verteilt ist
nicht entscheidend."
Vorsicht! Es wird auch wieder eine Bundespräsidentenwahl mit
ÖVP-Beteiligung geben - und wie soll man dann den Funktionären
erklären, dass sie rackern und rennen sollen, wenn es eh egal ist,
wer in der Hofburg hockt?

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
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Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/438

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