Neues Volksblatt: "Sparen" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 6. März 2010

Linz (OTS) - 134,29 Euro pro Schüler gibt das Burgenland im Jahr für die Schulverwaltung aus, gefolgt von Kärnten mit 64,98 und Wien mit 64,08 Euro. Oberösterreich hat mit 44,24 Euro die sparsamste Schulverwaltung.
Hätten alle Bundesländer ihre Hausaufgaben so gemacht wie Oberösterreich, könnten wir über die Schulorganisation viel entspannter diskutieren, der Kostendruck wäre weit nicht so groß. Jetzt haben wir die Diskussion - und einen Expertenbericht, in dem der Schulverwaltung insgesamt mit ihren auf Bund und Länder aufgeteilten Kompetenzen kein gutes Zeugnis ausgestellt wird. Es besteht Handlungsbedarf.
Mit dem Vorschlag des oberösterreichischen Landeshauptmanns - der Bund gibt mit den Lehrplänen, der Schulzeitordnung usw. den Rahmen vor, die Länder übernehmen zur Gänze die Organisation des Schulbetriebs und bekommen über den Finanzausgleich die Mittel dafür - könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die kritisierten Doppelgleisigkeiten wären weg und in den - vornehm ausgedrückt -großzügig geführten Ländern müsste man lernen, mit dem Geld der Steuerzahler sorgsam umzugehen. Damit nicht immer, wie bei den Krankenkassen, die Sparsamen die Schulden der Prasser zahlen müssen!

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