• 05.03.2010, 19:36:05
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Neues Volksblatt: "Sparen" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 6. März 2010

Linz (OTS) - 134,29 Euro pro Schüler gibt das Burgenland im Jahr
für die Schulverwaltung aus, gefolgt von Kärnten mit 64,98 und Wien
mit 64,08 Euro. Oberösterreich hat mit 44,24 Euro die sparsamste
Schulverwaltung.
Hätten alle Bundesländer ihre Hausaufgaben so gemacht wie
Oberösterreich, könnten wir über die Schulorganisation viel
entspannter diskutieren, der Kostendruck wäre weit nicht so groß.
Jetzt haben wir die Diskussion - und einen Expertenbericht, in dem
der Schulverwaltung insgesamt mit ihren auf Bund und Länder
aufgeteilten Kompetenzen kein gutes Zeugnis ausgestellt wird. Es
besteht Handlungsbedarf.
Mit dem Vorschlag des oberösterreichischen Landeshauptmanns - der
Bund gibt mit den Lehrplänen, der Schulzeitordnung usw. den Rahmen
vor, die Länder übernehmen zur Gänze die Organisation des
Schulbetriebs und bekommen über den Finanzausgleich die Mittel dafür
- könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die kritisierten
Doppelgleisigkeiten wären weg und in den - vornehm ausgedrückt -
großzügig geführten Ländern müsste man lernen, mit dem Geld der
Steuerzahler sorgsam umzugehen. Damit nicht immer, wie bei den
Krankenkassen, die Sparsamen die Schulden der Prasser zahlen müssen!

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
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Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/438

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