Nie wieder Muskelkater! Die größten Irrtümer und die besten Tipps gegen Schmerzen nach dem Sport

Baierbrunn (OTS) - Wenn einen der sportliche Ehrgeiz packt, trainiert man manchmal wie besessen. Ob Fußball, Joggen oder Bergwandern - oft überschätzt man seine Fitness und bewegt sich mehr, als dem Körper gut tut. Am nächsten Tag hat man dann meist einen Muskelkater. Wie es zu diesen Schmerzen nach dem Sport kommt, darüber gibt es viele Irrtümer, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der "Apotheken Umschau":

O-Ton, 23 sec.

"Früher glaubte man, dass zu viel Milchsäure - Laktat - zu Muskelkater führt, heute gehen die Experten davon aus, dass winzige Risse im Muskelgewebe dafür verantwortlich sind. Muskelkater entsteht vor allem dann, wenn die Muskeln gleichzeitig angespannt und gedehnt werden. Ein gutes Beispiel dafür sind die Abbrems-Bewegungen beim Bergabwandern. Dann schmerzen nicht nur die Waden und Oberschenkel, man hat am nächsten Tag dann meist auch Muskelkater."

Lange Zeit dachte man auch, dass Muskelkater der Preis für ein wirksames Training sei. Doch diese Meinung ist überholt:

O-Ton, 17 sec.

"Diese Aussage stimmt nicht, sie ist genau falsch. Muskelkater zeigt vielmehr, dass man das Training falsch dosiert hat, dass man es übertrieben hat. Besser ist es, die Muskeln langsam aufzubauen und nach und nach intensiver zu trainieren. Dadurch werden die Muskeln belastbarer und man bekommt weniger Muskelkater."

Wer einen Muskelkater hat, möchte ihn so schnell wie möglich wieder loswerden. Früher wurde dazu geraten, einfach weiterzutrainieren:

O-Ton, 16 sec.

"Das ist Unfug. Wenn man einen Muskelkater hat, sollte man seine Muskeln schonen. Hilfreich ist allenfalls leichte Gymnastik. Auch beim Dehnen sollte man vorsichtig sein, vor allem vor dem Sport: wenn man anfängt, sollte man nicht bis zur Schmerzgrenze dehnen, denn dann ist die Verletzungsgefahr ganz besonders groß."

Laut "Apotheken Umschau" ist ein weiterer Irrtum über den Muskelkater weit verbreitet: Massagen, Sauna oder warme Bäder lindern die Schmerzen in den Muskeln kaum. Trotzdem spricht aber nichts dagegen, sich nach dem Sport mit Wärme zu verwöhnen.

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