Das Kino ist und bleibt die primäre Auswertungsform des heimischen Kinofilms

Vorwürfe des Fachverbandes der Lichtspieltheater und Audiovisionsveranstalter sind unbegründet

Wien (OTS) - Der in der Aussendung des Fachverbandes der Lichtspieltheater und Audiovisionsveranstalter betitelte "Anschlag" auf die heimischen Kinos ist unbegründet. Das Thema der Sperrfristen ist naturgemäß ein wichtiges, schützt es doch den geförderten heimischen Kinofilm vor unkontrollierter Verwertung. Die Novelle zum Filmförderungsgesetz sieht weder eine direkte noch indirekte "Abschaffung" der Erstauswertung im Kino vor. Die Sperrfristen wurden bei der letzten FFG- Novelle 2004 an jene des deutschen Filmförderungsgesetzes angepasst. Inzwischen wurden die Bestimmungen des deutschen FFG geändert und sind daher nicht mehr mit unseren kompatibel. Deutschland ist unser wichtigster Koproduktionspartner. Um nicht von gesetzlichen Änderungen in Deutschland abhängig zu sein und somit den Flexibilitätserfordernissen des Marktes besser gerecht werden zu können, soll die konkrete Festlegung der Sperrfristen an den Aufsichtsrat des ÖFI delegiert werden, in dem die gesamte Branche, also auch der Bereich Verwertung, vertreten ist. Im Gesetz soll lediglich die Rahmenbestimmung belassen werden, die dem Schutzgedanken des Kinofilms unverändert Rechnung trägt. Die Primärauswertung geförderter Filme im Kino wird dadurch in keinster Weise beeinträchtigt.

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