Pilz: Darabos soll Fragen beantworten und sich bei ÖsterreicherInnen entschuldigen

Minister leugnet Hinweise auf Korruption bei Eurofighter-Beschaffung

Wien (OTS) - "Verteidigungsminister Darabos versucht nach wie vor, das Eurofighter-Debakel zu vertuschen. Er leugnet alle Fakten:

1. Im Durchschnitt sind in Zeltweg nur ein bis zwei Eurofighter startklar.
2. Es hat bereits Tage ohne einen einzigen startklaren Eurofighter gegeben.
3. Bisher ist es zu Dutzenden Notfällen gekommen.
4. Auch in dieser Woche hat es wieder Notfälle und Startpannen gegeben.
5. Der Ersatzteilmangel ist dramatisch.
6. Seit Einführung der Eurofighter ist in Zeltweg keine ausreichende Flugsicherheit gegeben. Darabos lässt die Piloten das Risiko tragen. 7. Aus diesen Gründen sind die Eurofighter die Hälfte der Zeit nicht im Luftraumüberwachungsdienst.
8. Am Abend und in der Nacht wird die Luftraumüberwachung überhaupt geschlossen.

Dazu leugnet der Minister öffentlich alle Hinweise auf Korruption bei der Eurofighter-Beschaffung", erklärt der Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz und fordert Minister Darabos jetzt auf:

1. dem Parlament über alle Emergency-Fälle und Pannenserien, die mangelnde Flugsicherheit und die Ersatzteillage zu berichten;
2. den Vertrag, den er zum Nachteil Österreichs mit der Eurofighter GmbH geschlossen hat, offen zu legen;
3. eine Untersuchung über die Korruption im militärischen Beschaffungswesen einzuleiten;
4. und sich für den von ihm verursachten finanziellen Großschaden bei den ÖsterreicherInnen zu entschuldigen.

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