Überzogene ÖBB Kritik nützt niemandem

Appell der ÖBB Vorstände: Rückkehr zu einer sachlichen Auseinandersetzung

Wien (OTS) - Der Vorstandssprecher der ÖBB Holding, DI Peter Klugar, verwehrt sich heute, Donnerstag, 25.2.2010, gegen Vorwürfe, dass die ÖBB "ein finanzpolitischer Moloch" seien und dass "es in der ÖBB keine wirtschaftlichen Kriterien" gäbe.

Gerade gestern haben die ÖBB gemeinsam mit BM Doris Bures in einer Pressekonferenz mit einer Studie des Wirtschaftsforschungsforschungsinstitutes Wifo, des Institutes für höhere Studien IHS sowie von Joanneum Research festgestellt, dass die Infrastrukturausgaben der ÖBB volkswirtschaftlich für jeden eingesetzten Euro 2,1 Euro an zusätzlicher Wertschöpfung bringen. Außerdem wurde klargestellt, dass von den Investitionen der ÖBB 80 % über Steuern an den Staat zurückfließen.

Der Ausbau der Schieneninfrastruktur wird für Österreich über die ÖBB abgewickelt. Dafür gibt es eine klare Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung mit dem BMF und BMVIT. Die Infrastrukturinvestitionen, die die Verschuldung in den nächsten Jahren erhöhen werden, sind durch diese Vereinbarung auf Basis des Rahmenplans gesichert. Mit dem aktuellen Rahmenplan sind sämtliche Investitionen bis 2014 festgeschrieben und auch ausfinanziert.

Das Unternehmen ÖBB agiert am Markt und mehr als 50% der Umsätze im Personen- und Güterverkehr stammen aus Einnahmen aus den Ticketverkäufen und Einnahmen aus Frachttransporten. Daneben erfüllen die ÖBB in den genannten Bereichen auch gemeinwirtschaftliche Aufgaben, die von der öffentlichen Hand (Bund und Länder) bestellt und finanziert werden, u.a. für günstige Pendlerkarten und für Verkehrsverlagerungen auf die Schiene im Güterverkehr.

Die Zahl der Pensionierungen ist seit 2006 deutlich gesunken. Für die Zukunft hat der Vorstand der ÖBB Vorschläge zur Anhebung des durchschnittlichen Pensionsantrittsalters gemacht. Weiters wurden Maßnahmen zur Verringerung der progniostizierten Pensionsausfwendungen vorgeschlagen.

"Diese politisch motivierten Angriffe auf die ÖBB schaden dem gesamten Wirtschaftstandort Österreich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB, die täglich rund um die Uhr ihren Dienst versehen, verdienen sich solche Aussagen nicht," hält der Vorstandssprecher der ÖBB fest.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/140

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Wimmer
ÖBB-Holding AG
Konzernkommunikation
Tel. +43 1 93000 44077
E-mail: michael.wimmer@oebb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB0001