• 25.02.2010, 16:25:33
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Überzogene ÖBB Kritik nützt niemandem

Appell der ÖBB Vorstände: Rückkehr zu einer sachlichen Auseinandersetzung

Wien (OTS) - Der Vorstandssprecher der ÖBB Holding, DI Peter
Klugar, verwehrt sich heute, Donnerstag, 25.2.2010, gegen Vorwürfe,
dass die ÖBB "ein finanzpolitischer Moloch" seien und dass "es in der
ÖBB keine wirtschaftlichen Kriterien" gäbe.

Gerade gestern haben die ÖBB gemeinsam mit BM Doris Bures in einer
Pressekonferenz mit einer Studie des
Wirtschaftsforschungsforschungsinstitutes Wifo, des Institutes für
höhere Studien IHS sowie von Joanneum Research festgestellt, dass die
Infrastrukturausgaben der ÖBB volkswirtschaftlich für jeden
eingesetzten Euro 2,1 Euro an zusätzlicher Wertschöpfung bringen.
Außerdem wurde klargestellt, dass von den Investitionen der ÖBB 80 %
über Steuern an den Staat zurückfließen.

Der Ausbau der Schieneninfrastruktur wird für Österreich über die
ÖBB abgewickelt. Dafür gibt es eine klare Leistungs- und
Finanzierungsvereinbarung mit dem BMF und BMVIT. Die
Infrastrukturinvestitionen, die die Verschuldung in den nächsten
Jahren erhöhen werden, sind durch diese Vereinbarung auf Basis des
Rahmenplans gesichert. Mit dem aktuellen Rahmenplan sind sämtliche
Investitionen bis 2014 festgeschrieben und auch ausfinanziert.

Das Unternehmen ÖBB agiert am Markt und mehr als 50% der Umsätze im
Personen- und Güterverkehr stammen aus Einnahmen aus den
Ticketverkäufen und Einnahmen aus Frachttransporten. Daneben erfüllen
die ÖBB in den genannten Bereichen auch gemeinwirtschaftliche
Aufgaben, die von der öffentlichen Hand (Bund und Länder) bestellt
und finanziert werden, u.a. für günstige Pendlerkarten und für
Verkehrsverlagerungen auf die Schiene im Güterverkehr.

Die Zahl der Pensionierungen ist seit 2006 deutlich gesunken. Für die
Zukunft hat der Vorstand der ÖBB Vorschläge zur Anhebung des
durchschnittlichen Pensionsantrittsalters gemacht. Weiters wurden
Maßnahmen zur Verringerung der progniostizierten
Pensionsausfwendungen vorgeschlagen.

"Diese politisch motivierten Angriffe auf die ÖBB schaden dem
gesamten Wirtschaftstandort Österreich. Die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der ÖBB, die täglich rund um die Uhr ihren Dienst
versehen, verdienen sich solche Aussagen nicht," hält der
Vorstandssprecher der ÖBB fest.

Rückfragehinweis:
Mag. Michael Wimmer
ÖBB-Holding AG
Konzernkommunikation
Tel. +43 1 93000 44077
E-mail: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/140

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