Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): Diese Wahl zahlt sich aus!

SWV will die absolutes Mehrheit des ÖVP-Wirtschaftsbundes in Wien brechen

Wien (OTS) - Der Wirtschaftskammerwahl-Wahlkampf 2010 geht in die heiße Phase. Heute, Donnerstag, findet der "Countdown zum Beginn der Wirtschaftskammerwahl 2010" des SWV Wien statt. Die Wiener Selbstständigen haben vom 27. Februar bist 2. März 2010 die Möglichkeit, ihre Interessensvertretung in der Wirtschaftskammer Wien zu wählen. Fritz Strobl, Präsident und Spitzenkandidat des SWV Wien:
"Damit haben sie die einmalige Chance mit ihrer Stimme dafür zu sorgen, dass die Wirtschaftskammer Wien endlich zu einer ECHTEN Interessensvertretung für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) sowie Einpersonenunternehmen (EPU) wird. Dafür ist es aber notwendig, dass die absolute Mehrheit des ÖVP-Wirtschaftsbundes gebrochen wird!

Mehr Demokratie in die Wirtschaftskammer

Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien will die Wirtschaftskammer zu einem Ort der Demokratie und Mitbestimmung gestalten. Strobl: "Die Turbulenzen der letzten Wochen, wo Teile des ÖVP-Wirtschaftsbundes in Wien, durch Wählertäuschung und Manipulation die Wirtschaftskammerwahl beeinflussen wollten, zeigen einmal mehr, dass die Wirtschaftskammer dringend reformiert werden muss: Dazu gehört für mich eine Überarbeitung des Wirtschaftskammer-Wahlrechts genauso wie mehr Demokratie und Fairness wie etwa durch direkte Mitbestimmung in den Fachgruppen."

Service auf Rädern für Wiener Unternehmen

Der SWV Wien hat es vorgezeigt. Bereits im Herbst letzten Jahres startete die Aktion "Service auf Rädern für Wiener Unternehmen". Im Rahmen dieser Aktion wurden die Wiener Betriebe besucht. Fritz Strobl: "Unser Ansatz ist es, dass nicht die Selbstständigen zu ihrer Interessensvertretung kommen müssen, sondern, dass die Interessensvertretung zu ihnen in den Betrieb kommt. Viele EPU und Kleinstbetriebe haben weder die Möglichkeit noch die Zeit ihr Unternehmen zu sperren, um in die Wirtschaftskammer zu fahren. Im SWV Wien haben wir vorgezeigt, wie es gehen kann. Jetzt muss die Wirtschaftskammer unserem Beispiel folgen. Dafür werden wir uns einsetzen!"

Kreditklemme muss beseitigt werden

Als untragbar beschreibt Strobl die aktuelle Kreditklemme. "Die Banken wenden seit Jahren die Basel II-Kriterien nicht nur für Kredite ab einer Höhe von einer Million Euro an - so wie es eigentlich gesetzlich vorgesehen ist - sondern auch für Kleinstkredite. Die Kreditklemme ist DAS Thema bei den Selbstständigen. Durch unsere Betriebsbesuche - wir besuchen täglich bis zu 150 Unternehmen - im Rahmen der Aktion "Service auf Rädern für Wiener Unternehmen" hören wir permanent, dass Selbstständige keine Kredite bekommen, wenn sie nicht Sicherheiten im Ausmaß des gewünschten Kreditvolumens vorweisen können", berichtet Strobl aus der Praxis der Wiener KMU und Einpersonenunternehmen.

Daher hat der SWV die Aktion www.recht-auf-geld.at ins Leben gerufen und fordert eine Milliarde für KMU. "Die Hälfte davon soll für Kredite und die andere Hälfte für Haftungen zur Verfügung stehen". Letztere stünden Kleinunternehmen derzeit nicht zur Verfügung, seien aber besonders wichtig, weil die Banken oft unmöglich zu erbringende Sicherheiten verlangten. Außerdem solle das Mindestvolumen eines ERP-Kredits von 10.000 auf 1.000 Euro herabgesetzt werden: Heute geht es nicht mehr darum, dass Selbstständige zu günstigen Krediten kommen, sondern es geht darum, dass sie überhaupt noch Kredite erhalten! Wenn wir wollen, dass die Klein- und Mittelbetriebe weiterhin die größten Arbeitgeber und Ausbildner in unserem Land bleiben sollen, muss endlich was passieren. Hier muss die Wirtschafskammer Wien auf Seiten der Selbstständigen stehen; dafür wird der SWV Wien sorgen", so Strobl.

SWV. Diese Wahl zahlt sich aus

Der SWV Wien konnte bei der Wirtschaftskammerwahl 2005 bereits 8 Prozent dazu gewinnen und erhielt insgesamt 30 Prozent der Wahlerstimmen. "Ich ersuche alle Selbstständigen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Nur wer tatsächlich wählen geht, kann auch den Kurs der nächsten Jahre mitbestimmen und dafür sorgen, dass KMU und EPU endlich in den Fokus der Arbeit in der Wirtschaftskammer Wien gestellt werden. Und da gibt es nur eine Wahl: SWV. Liste 2. Diese Wahl zahlt sich aus", schloss Strobl.

"Countdown zum Beginn der Wirtschaftskammerwahl 2010" mit

- Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Vorsitzender der SPÖ Wien
- Vize-Bürgermeisterin Mag. Renate Brauner, stell. Vorsitzende der
SPÖ Wien
- LAbg. Fritz Strobl, Präsident des SWV Wien
- Moderation: Elisabeth Auer (ATV)

Datum: 25.2.2010, um 19:00 Uhr

Ort:
Wien Museum Karlsplatz (Einlass und Aperitif: 18.30 Uhr)
Karlsplatz 8, 1040 Wien

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