Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): FPÖ pro Mittelstand ist falsch informiert

SWV-Wandl: Zitierter Fall hat seine Wahlkarte über den SWV Wien eingebracht

Wien (OTS) - Die FPÖ pro Mittelstand hat heute in einer Pressekonferenz berichtet, dass sie eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft gegen den SWV Wien und unbekannte Täter eingebracht hat. Dazu Dir. Günter Wandl, Geschäftsführer des SWV Wien: "Dem sehen wir sehr gelassen entgegen, weil im Gegensatz zu anderen Fraktionen schleichen wir uns nicht unter Vorspiegelung falscher Tatsachen bei den Unternehmen ein, sondern weisen uns aus und sind auch optisch deutlich erkennbar."

Im heute von FPÖ pro Mittelstand vorgebrachten Fall handelt es sich um den Besitzer eines Cafes in Wien-Ottakring, der bei der Pressekonferenz namentlich genannt wurde. Günter Wandl: "Ich möchte klarstellen, dass uns aus dem besagten Betrieb am 1. 12. 2009 ein Wahlkartenantrag, der über den SWV Wien eingebracht wurde, vorliegt. Die Kopie des mit dem Firmenstempel versehenen Wahlkartenantrags werden wir bei den dementsprechenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gern vorweisen."

Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien bietet jenen Selbstständigen, die über den SWV Wien eine Wahlkarte beantragt haben, das Service an, ihre Wahlkarte abzuholen und in die Wirtschaftskammer Wien zu übermitteln. "Dazu stehen wir und das führen wir korrekt und nachvollziehbar durch; und zwar ausschließlich (!) bei unseren SympathisantInnen, die über unsere Fraktion die Wahlkarte beantragt haben! Im Gegensatz zu anderen Fraktionen, die -woher auch immer sie die Informationen haben - zu unseren Mitgliedern gehen und ihnen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, die Wahlkarte abnehmen wollen. Dass es diesen Missbrauch gibt, haben wir in den letzten Tagen mehrmals aufgezeigt und bewiesen. Außerdem gibt es in unserer Fraktion - im Gegensatz zu FPÖ pro Mittelstand - keine einzige Kandidatin bzw. keinen einzigen Kandidaten, die bzw. der ohne Zustimmung auf den Kandidatenlisten veröffentlicht wurde", stellt Wandl klar.

Das Wirtschaftskammerwahlrecht - inkl. des Services der Wahlkartenabholung - bietet aktuell viele Grauzonen, die von einigen Fraktionen schamlos ausgenutzt werden. "Ich möchte festhalten, dass wir dafür sind, dass es so rasch wie möglich zu einer Änderung des Wirtschaftskammerwahlrechts kommt, damit ein geheimes, demokratisches Wahlrecht gewährleistet werden kann!", schloss Wandl.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/245

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Marion Enzi
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband
Mariahilfer Straße 32/1, 1070 Wien
Tel.:+43(1)5224766-12, Fax:+43(1)5224766-80
Mobil:+43(0)664-830 43 37
marion.enzi@wirtschaftsverband.at
www.swv-liste2.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WVW0002