Korun zu Eberau: "Fekter-Rücktritt und Neubeginn in der Asylpolitik"

Weg mit sinnlosen Internierungsplänen

Wien (OTS) - "Mit Fekter ist der Gipfel der ÖVP-InnenministerInnen und ihrer Scharfmacherpolitik in Asylfragen überschritten. Die Scharfmacherei ist mit Eberau gescheitert und Fekter sollte sofort den Hut nehmen", erklärte die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Alev Korun. "Wir müssen jetzt einen Neubeginn in der Asylpolitik starten mit neuen Konzepten, neuen Köpfen und dafür die Unterstützung der Bevölkerung suchen."

"Das bedeutet: Erstens, rasche Ersteinvernahme im Aufnahmezentrum und Aufteilung in kleine Aufenthaltsquartiere in allen Bundesländern. Zweitens, Beschleunigung der Asylverfahren bei gleichzeitiger Verbesserung der Qualität. Drittens, Zugang zu unabhängiger Rechtsberatung. Viertens, Abgehen von den sinnlosen Internierungsplänen für AsylwerberInnen. Fünftes, die Schaffung eines eigenen Ministeriums für Migration, Asyl und Integration."

"Wir brauchen eine andere Art der Unterbringung von AsylwerberInnen in kleinen Einheiten. Großprojekte und -lager sind nicht zeitgemäß und mit solchen gibt es keine Chance auf Integration. Wir brauchen kleinere Einheiten", forderte Korun. "Die Bundesregierung ist aufgefordert, diese Möglichkeit nicht schon wieder verstreichen zu lassen und jetzt die Chance auf einen Neubeginn in der Asylpolitik zu nutzen."

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