• 21.02.2010, 10:55:42
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Leitl: Österreich darf nicht den griechischen Weg gehen - daher jetzt Reformen

Wirtschaftsbund-Präsident sieht aktuelles Zeitfenster für Österreich-Erneuerung ohne höhere Steuern.

Wien (OTS) - Wirtschaftsbund-Präsident Dr. Christoph Leitl warnt
angesichts der griechischen Probleme: "Die aktuelle Situation in
Griechenland ist die Endstation einer Problemverdrängung und
Reformunwilligkeit. Österreich ist mit Griechenland nicht
vergleichbar - dennoch orte ich auch in Österreich eine gefährliche
Erneuerungsunwilligkeit. Griechenland zeigt, in welche Situation man
kommen kann, wenn man nicht rechtzeitig notwendige Schritte zur
Budgetsanierung und Konjunkturbelebung, sowie zur nachhaltigen
Sicherung der Sozialsysteme setzt"

Leitl weiter: "Der Wirtschaftsbund steht dafür, dass Österreich nicht
den griechischen Weg geht. Das wäre nämlich für alle bitter -
Unternehmer, Arbeitnehmer und folgende Generationen. Wenn jetzt
mutige Reformen in Angriff genommen werden, sehe ich heuer noch ein
Zeitfenster ohne neue oder höhere Steuern auszukommen. Daher muss die
Regierung jetzt rasch handeln, denn die Steuerkeule trifft
Konjunktur, Betriebe, Arbeitsplätze und Zukunftschancen Österreichs."

Der Präsident des Österreichischen Wirtschaftsbundes: "Wir werden
unbequem, aber ehrlich sein. Der Wirtschaftsbund ist der einzige
Zukunftsdynamo in Österreich für Österreich. Wir treten klar gegen
schädliche internationale Finanzspekulation ein - eine Bankensteuer,
die aber Sparer und Betriebe trifft, lehnen wir ebenso klar ab. Ich
erinnere Bundeskanzler Faymann einmal mehr an sein Versprechen, in
dieser Legislaturperiode keine Steuern zu erhöhen. Wir werden Sie
beim Wort nehmen."

Leitl abschließend: "Österreich ist in einer unvergleichbar besseren
Situation, als Griechenland. Wir müssen aber jetzt alles tun, damit
uns so ein Schicksal auch in Zukunft erspart bleibt."

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
Mobil: 0664/88 42 42 06
mailto: [email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/159

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