• 11.02.2010, 13:52:26
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Wirtschaftsbund Günstiges Geld: Tourismusförderung für Wiener Betriebe besser nutzen!

Förderungen für Wiens Tourismus gibt es kaum. Grund: Die Stadt hält ein Abkommen mit dem Bund für überflüssig. Folge: 53 Mio. Euro weniger für den Tourismus.

Wirtschaftsbund Touristiker Ing. Josef Bitzinger, Dr. Martin Schick, Walter Piller und Berndt Querfeld starten Petition: "Förderungen für Wiens Tourismus ermöglichen!"

Wien (OTS) - Wiens Tourismus- und Freizeitbetriebe tragen durch
Ihr Engagement jeden Tag zum Erfolg Wiens als Tourismusdestination
von Weltrang bei. "Jeder Fördereuro ist daher jetzt wichtiger denn
je!" stellt Brigitte Jank, Obfrau des Wirtschaftsbundes und
Präsidentin der Wirtschaftskammer fest. Die Wiener Tourismusbetriebe
sind bei bundesweiten Förderungen absolutes Schlusslicht. Das hat
einen einfachen Grund: Zwischen Land Wien und dem Bund fehlen
vertragliche Vereinbarungen, die den Wiener Betrieben Zugang zu den
meisten Förderprogrammen der Tourismusbank ÖHT ermöglichen.

Der Wirtschaftsbund forderte deshalb im Wirtschaftsparlament und im
Wiener Gemeinderat die Stadtregierung auf, die fehlende Vereinbarung
zu schließen. Jedoch wurden sämtliche Vorstöße seitens des
Wirtschaftsbundes bislang mit der Begründung abgelehnt, dass es in
Wien ohnehin ausreichende Förderprogramme für die Wirtschaft gebe.
Die Zahlen sprechen leider eine andere Sprache. Jank: Würde die Stadt
Wien die fehlende Vereinbarung mit dem Wirtschaftministerium
abschließen und nur zum durchschnittlichen Anteil (11,1 %) an dem
Fördertopf partizipieren, ergäbe sich alleine für die
Bundeshauptstadt Wien ein Investitionsvolumen von 53 Millionen Euro.

53 Millionen für Wiens Tourismus- und Freizeitwirtschaft gehen
verloren
Josef Bitzinger, Wirtschaftsbund, Spartenobmann für Tourismus- und
Freizeitwirtschaft: "Wir reden hier von 53 Millionen Euro
Investitionsvolumen, die wir für die Wiener Tourismus- und
Freizeitwirtschaft nicht heben können. Die Stadtregierung hat als
einziges Bundesland keine Vereinbarungen mit dem Bund getroffen.
8.000 Wiener Tourismus Betriebe fallen daher um dringend benötigtes
Geld um!" Selbst der SP-Wirtschaftsverband beklagt in seiner
aktuellen Zeitungsausgabe, das für Wiens Gastronomiebetriebe kein
Geld vorhanden ist. Umso unverständlicher ist die Ablehnung durch die
SP Wirtschaftsvertreter sowohl im Wirtschaftsparlament als auch im
Gemeinderat.

Nahversorgungsförderungsaktion reicht nicht aus!
Aufgrund einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer müssen 1765
Betriebe Umbauarbeiten aufgrund des Tabakgesetzes durchführen. Die
geschätzten Umbaukosten liegen im Mittel bei Euro 10.000,-. "Das
ergibt eine Investitionssumme von ca. 18 Mio. Euro!" stellt Walter
Piller, Wirtschaftsbund Gastronomie Obmann, fest. Die einzige
Förderung für Wiens Tourismusbetriebe für Umbauten wäre die
Nahversorgungsförderung, die jedoch für das Jahr 2010 für 44 Branchen
(!) auf 1,2 Mio. Euro beschränkt ist. Würden alle Gastronomiebetriebe
- die umbauen müssen - eine Förderung beantragen, müssten 1,8 Mio.
Euro seitens der Nahversorgungsförderung zur Verfügung gestellt
werden. Berndt Querfeld, Obmann der Wirtschaftsbund Kaffeesieder
dazu: "Vor allem die kleineren Cafés mit einer Tageslosung von 300
Euro können sich solche Umbauten ohne Förderung kaum leisten. Die
Stadt Wien ist hier gefordert, eindeutig nachzubessern!" fordert
Querfeld mehr Engagement.

Wirtschaftsbund startet Online-Petition
Der Wiener Wirtschaftsbund lässt nicht locker. Wirtschaftsbund Obfrau
Brigitte Jank ist überzeugt in einem vernünftigen Dialog auch die
Stadt Wien von der Notwendigkeit dieser Vereinbarung überzeugen zu
können. Gastronomie, Kaffeehäuser, Hotellerie und Freizeitbetriebe
machen Stimmung, damit Wiener Betriebe möglichst rasch mit frischem
Geld neue frische Ideen finanzieren können. Deshalb startet der
Wirtschaftsbund die ONLINE-Petition: "Förderungen für Wiens Tourismus
ermöglichen!" Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage
www.wirtschaftsbund-wien.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Wirtschaftsbund Wien
Pressesprecher: Markus Langthaler
Tel.: +43 1 512 76 31, M +43 699 108 100 48
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1268

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