• 09.02.2010, 14:22:43
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FFG intensiviert Zusammenarbeit mit Russland

Österreich in den letzten Jahren aktiver Partner in Kooperationsprojekten

Wien (OTS) - Russland ist seit vielen Jahren ein strategisches
Schwerpunktland für die "Außenpolitik" der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Bei einem mehrtägigen Treffen
Anfang Februar zwischen der FFG und russischen Delegierten standen
der Erfahrungs- und Wissensaustausch, aber auch die aktive Vernetzung
im Zentrum. Dabei wurden die russischen Kontaktstellen für
internationale Zusammenarbeit geschult, Kontakte mit österreichischen
Firmen geknüpft und im Rahmen einer Tagung neue Wege der
Zusammenarbeit - insbesondere innerhalb des 7.
EU-Forschungsrahmenprogrammes - besprochen.

Russland ist als Drittstaat zur Teilnahme an Projekten aus dem
EU-Rahmenprogramm berechtigt und beteiligt sich auch, durchaus mit
Erfolg: Russische Institute und Firmen waren an 330 Projekten aus dem
6. Rahmenprogramm beteiligt und bekamen dafür 120 Millionen Euro an
Förderungen zugesprochen. Russland ist damit das aktivste Drittland
(nicht-EU-Land) im Forschungsrahmenprogramm.

Österreichische Organisationen sind etwa an jedem vierten dieser
EU-Projekte mit russischen Partnern beteiligt. "Darüber hinaus gibt
es eine Reihe an Initiativen und Unterstützungsmaßnahmen, die der
Vernetzung und dem Technologietransfer, aber auch der Reform des
russischen Innovationssystems dienen, in denen die FFG ebenfalls eine
wichtige Rolle spielt, zum Teil als Koordinator", so
FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth.

"Aus Sicht der Europäischen Kommission gestaltet sich die
Zusammenarbeit mit Russland durchaus positiv", so Richard Burger,
Wissenschafts- und Technologieattaché der Europäischen Union in
Moskau. Es gäbe noch viel Potenzial für weitere Zusammenarbeit, aber
auch Probleme, die es zu überwinden gelte (etwa Einschränkungen bei
der Mobilität von Forschern). Für die Europäische Kommission hätte
die Forschungszusammenarbeit mit Russland jedenfalls eine
strategische Dimension auch im Sinne einer proaktiven
EU-Außenpolitik.

Rückfragehinweis:

Österreichische 
   Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) 
   Linde Tuscher 
   mailto:gerlinde.tuscher@ffg.at  
   Tel.: +43 (0)5 7755-6010 
   www.ffg.at, www.ffg.at/enewsletter

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1437

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