• 09.02.2010, 13:55:17
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WK-Wahl: Dubiose Geldquellen für RFW-Plakate?

Finanzieren den sündteuren Plakatwahlkampf die "Freunde des RFW" oder geheime russische Financiers auf der Suche nach der österreichischen Staatsbürgerschaft?

Klagenfurt (OTS) - Neuerlich scharf zurückgewiesen hat heute
Kärntens Wirtschaftsbunddirektor Markus Malle den Vorwurf, die
Kammerzeitung "Kärntner Wirtschaft" zugunsten des Wirtschaftsbundes
zu instrumentalisieren. In der aktuellen Ausgabe würde keinerlei
parteipolitische Werbung betrieben, sehr wohl aber sämtliche
Kandidatenlisten aller wahlwerbenden Gruppierungen vorgestellt. "Dass
dieses Medium über Kammer-Initiativen berichtet, die vom
Wirtschaftsbund ausgehen, erklärt sich sehr einfach dadurch, dass es
seitens des RFW außer glänzenden Wahlkampfbroschüren keinerlei
Nachweis irgendeiner Tätigkeit im Interesse der Unternehmerinnen und
Unternehmer dieses Landes gibt - wenn man vom Herumstehen in schicken
Lokalen und ständiger Präsenz in den Seitenblicke-Magazinen absieht."

Plakatwahnsinn für persönliche Anbiederung
Wie abgehoben von den Unternehmerinnen und Unternehmern die
Zuständigen im RfW agieren würden, zeige auch der Umstand, dass
Spitzenkandidat Krenn mit einer sündteuren Plakatkampagne das Land
zukleistern würde, während der Wirtschaftsbund auf Plakate -
unabhängig vom Format - zur Gänze verzichte. Malle: "Peinliche
persönliche Anbiederung statt sachpolitischer Forderungen - das ist
die ganze RfW-Ausbeute nach fünf verlorenen Jahren für jeden, der RfW
gewählt hat." Fraglich sei auch, woher der Krenn das Geld für seine
überbetriebene Selbstbeweihräucherung nehme, meint Malle: "Oder
stecken da - wie bei der Seebühne - auch schon wieder irgendwelche
geheimnisvollen ?Freunde des RFW? oder russische
Staatsbürgerschaftsinteressenten dahinter?"

Festnahme beim Grenzübertritt?
Dass ausgerechnet der zum Parteiensammelsurium von BZÖ-FPÖ-FPK-FiK
gehörende RFW die Charmeoffensive von Wirtschaftskammerpräsident
Franz Pacher in den übrigen Bundesländern und bei den Nachbarn in
Bayern, Italien und Slowenien kritisiere, ist für Malle der Gipfel
der Realitätsverweigerung: "Die ruinöse freiheitliche
Wirtschaftspolitik (RfW) und die dummdreisten Kommentare einiger
Landespolitiker waren es doch, die Kärnten zur Lachnummer der Nation
und im wichtigen Exportmarkt Bayern geradezu zum Feindbild gemacht
hat." Beim Geburtstagsfest von Spitzenkandidat Krenn seien mit
Dörfler, Scheuch und Dobernig sämtliche Totengräber des Kärntner
Image zu Gast gewesen. Der RFW soll froh sein, dass Präsident Pacher
sich nun im Interesse der Wirtschaft der Aufarbeitung dieses
FPK-Skandals annehme, denn schließlich würden blauorange
Spitzenpolitiker nicht nur nirgendwo empfangen, sondern angeblich
sogar festgenommen, wenn sie gewisse Landesgrenzen überschreiten - ob
mit oder ohne Auto, mahnte Malle. Es gelte selbstverständlich die
Unschuldsvermutung.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftsbund Kärnten, Presse&Marketing, Wolfgang Kuttnig, Tel. 0660-1122334

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/159

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